Besuch aus Chicago

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Umgeben von den Heidberg-Lehrern Ronald Hinrichs (li.) und Theresia Haarmeyer (re.) sowie ihren hiesigen Gastgeberkindern fühlen sich Alexander, Jacqueline, Rebecca und Binah samt Lehrerin Aubrey Feeney (5. v.li.) sehr wohl in Hamburg. Foto: Krause

Amerikanische Schüler loben „Hamburgs kleinen See“ und deutschen Senf

Langenhorn. Mit was verbindet man mit Chicago? Ganz sicher mit Al Capone und riesigen Schlachthöfen. Die 2,7 Millionen Einwohnerstadt am Südwestufer des Michigansees im Bundesstaat Illinois in den Vereinigten Staaten von Amerika und drittgrößte Metropole des Landes ist Partnerstadt Hamburgs und Hauptsitz des Flugzeugbauers Boeing.

„Hier scheint es einfach mehr Pausen zu geben; und das Klima an der Schule, das wirkt hier sehr entspannt!“
Aubrey Feeney, Lehrerin


Jetzt war eine kleine Delegation der Ogden International School of Chicago nach Hamburg gekommen, um der Stadtteilschule am Heidberg einen Gegenbesuch abzustatten. Für die zwei Lehrer und vier Schüler ist es der erste Aufenthalt in Deutschland; Grund genug, sie zur Halbzeit nach ihren Eindrücken zu fragen, danach, was ihnen „at the first glance – auf den ersten Blick“ aufgefallen ist. Aubrey
Feeney (35), die junge Lehrerin, lacht. „Hier scheint es einfach mehr Pausen zu geben. Und das Klima an der Schule, das wirkt hier sehr entspannt!“ Begeistert zeigten sie und ihre Schüler sich von Hamburg. „Die Stadt ist einfach toll mit dem kleinen See im Zentrum. Und so viele alte Häuser! “
Großes Interesse weckte auch die HafenCity „Das ist phantastische Architektur – ist wohl aber auch ganz schön
teuer!“ Besuche in Neuengamme, Lüneburg, der Ballinstadt und Informationen zum HSV sollen das Hamburg- und Deutschlandbild abrunden. Eine ganz wichtige Frage ist bereits geklärt „What‘s about german food – wie findet ihr das deutsche Essen?“ Ganz klarer, wenn auch völlig unerwarteter Sieger: „the german mustard is delicious – der deutsche Senf, der ist köstlich!“ Nichts gegen Schnitzel, Spätzle und Würstchen – aber der Senf kam bei den Amerikanern definitiv am besten an..


„Die Stadt ist einfach toll mit dem kleinen See im Zentrum.“


Die Begeisterung für deutschen Senf wurde über Kontakte aus Hamburg bis nach Düsseldorf bekannt. Und prompt bekamen die Amerikaner werden deshalb als Gastgeschenk von dort je zwei Gläschen geschenkt. Was nehmen sie sonst noch mit? Hier wird es etwas schwierig. Denn an der Ogden School kann man Französisch, Spanisch oder auch asiatische Sprachen lernen. Deutsch steht nicht auf dem Stundenplan. So wird die Amerikanisch – Deutsche Begegnung wohl kaum den Sprachschatz der Besucher erweitern, sondern mehr die zwischenmenschlichen Beziehungen fördern. Das ist doch auch etwas. Und – so gut er auch schmeckt – wir müssen ja nicht zu allem unseren Senf dazutun! (fjk)
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