Der Nachbarschafts-Pilot

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Manfred Czub ist Ansprechpartner für die Nachbarn des Flughafens. Mit dem schicken Info-Mobil ist er im Stadtteil unterwegs Foto: Airport Hamburg

Manfred Czub berät bei Airport-Fragen. Neues Info-Mobil

Fuhlsbüttel. Wer Wert auf gute Nachbarschaft legt, der hält Kontakt. Plant man eine Party oder eine lärmintensive Baumaßnahme, dann klingelt man nebenan, steckt einen freundlichen Zettel in den Briefkasten oder macht einen kleinen Aushang im Haus. Das vermeidet Ärger und die Nachbarn wissen Bescheid. So wird gute Nachbarschaft gepflegt – dann kann beim nächsten Plausch mit dem Nachbarn auch ganz entspannt ein Bier über den Gartenzaun gereicht werden. Der ist im Fall des Flughafens – legt man die Strecke des traditionellen Airport-Race zugrunde - 10 Meilen oder 16,1 Kilometer lang. Die Flughafen Hamburg GmbH hat also außergewöhnlich viele Nachbarn. Wenn auch nicht ständig Party, so ist beim Flughafen zwangsläufig Geräusch angesagt. Unter dem Aspekt könnte Manfred Czub, der Nachbarschaftsbeauftrage des Flughafens ständig klingeln, ständig Zettel einwerfen.
Miteinander reden
Doch die Anrainer des Flughafens wissen natürlich auch so, dass Flugbetrieb ohne Lärm nicht möglich ist. Da gilt es schon, einiges zu ertragen. Was aber von großem Interesse für alle Betroffenen ist, zu erfahren, ob und wann es Veränderungen in der Geräuschkulisse gibt und natürlich auch warum. Dazu muss man im Gespräch bleiben. Muss ab und zu ein ‚Bier über den Gartenzaun‘ reichen. Diese Kontaktpflege ist wichtig, das hat der Flughafen schon vor vielen Jahren erkannt. Denn schon seit 1997 ist Manfred Czub als Nachbarschaftsbeauftragter für Hamburg Airport tätig. Sein Motto „Nachbarn sollten miteinander, nicht übereinander reden“. Deshalb hält er Kontakt zu Vereinen, Verbänden, Parteien in der direkten Nachbarschaft des Flughafens, ist Ansprechpartner für die umliegenden Schulen und Kindergärten. Als Nachbarschaftsbeauftragter des Flughafens hat Manfred Czub stets ein offenes Ohr für die Nöte und Bedürfnisse der Nachbarn und versucht, durch kulturelles, sozial- und umweltorientiertes Engagement im persönlichen und offenen Dialog das Leben mit dem stadtnahen Flughafen zu erleichtern. Inzwischen ist er mit dem neuen Infomobil von Hamburg Airport unterwegs. „Am Anfang bin ich noch mit einem Tapeziertisch, roter Tischdecke und Prospekten losgezogen“, erinnert sich der ehemalige Diakon und Krankenhausseelsorger. Czub sucht nicht nur das Gespräch, sondern er bittet auch darum, im Bedarfsfall auf ihn zuzugehen. „Das verstehe ich unter guter Nachbarschaft; so können sich gar nicht erst Missverständnisse oder gar Aggression aufbauen“ So versteht Manfred Czub seine Aufgabe, und so trägt sie auch Früchte. Der Flughafen, das ist für fast alle Anwohner ein selbstverständlicher Nachbar, einer mit dem man nach Feierabend dank der Arbeit von Manfred Czub, auch gern einmal ‚ein Bier über den Gartenzaun‘ trinkt. (fjk)
Nachbarschaftsbeauftragter Hamburg Airport, Manfred Czub E-Mail: mczub@ham.airport.de
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