Der „Obstbaum-Pass“

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Mit Akkuschrauber von Baum zu Baum: Elke Barg hat für jeden der 84 Obstbäume in der Anlage des Kleingartenvereins Alsterkanal ein neues Schild erstellt. Foto: nk

Elke Barg hat Bäume mit Hinweis-Schildern versehen

Von Nicole Kuchenbecker
Fuhlsbüttel. Elke Barg, Fachberaterin im Kleingartenverein Alsterkanal, hat diese Tage alle Hände voll zu tun. Entlang der Obstbaumallee der Kleingartenanlage sollen alle 84 Obstbäume ein neues Schild erhalten. „Bewaffnet“ mit Schild und Akkuschrauber arbeitet sich die 68-Jährige von Baum zu Baum vor. 58 Apfelbäume, dazu noch zwölf Pflaumen-, elf Kirsch- und drei Quittenbäume sind in der Anlage am Alsterwanderweg zwischen Maienweg und Sengelmannstraße an den Wegen und teilweise sogar in den Gärten verteilt.
Alle sollen ein neues Schild bekommen. Daten wie Sorte, Frucht, Reifezeit, Geschmack oder auch den Tag der Pflanzung hat die Gartenexpertin recherchiert und auf einem kleinen Schildern zusammen getragen.
Jeder Baum erhält sein Etikett damit Besucher genau wissen was für einen Obstbaum sie vor sich haben. Elke Barg erklärt stolz: „Wir haben 26 alte Sorten, die nicht so ohne weiteres zu bekommen sind.“
„Elster“ und „Cox Orange“ sind gängige Apfelbaumsorten, doch die „Goldparmäne“, eine Sorte, die aus dem 1700 Jahrhundert stammt, ist schon seltener. Ende des Monats werden die Obstbäume in voller Blüte stehen. Darauf können sich schon jetzt die Spaziergänger freuen. Die Allee wurde 2006 angelegt.

Wer Interesse an einer Führung durch die Obstbaumallee hat, kann sich an Elke Barg jeweils dienstags von 15 bis 17 Uhr im Vereinshaus, Maienweg gegenüber Hausnummer 209, wenden.
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