Ein besonderer Einsatz

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Wohin nun? Das Reh hat sich auf die Hauseinfahrt verirrt. Foto: büh

Reh irrt durch Vorgärten

Langenhorn. Bei diesem Einsatz an der Fibigerstraße mussten die ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn ganz schön lange in der Kälte ausharren. Bei gut einem Grad Celsius Außentemperatur hatte sich ein junges Reh in die Gärten der Einfamilienhäuser verirrt. Nachbarn riefen gegen 13.30 Uhr die Feuerwehr. Diese alarmierten, nachdem das Tier im Vorgarten immer hin- und her sprang - aber offensichtlich nicht verletzt war, einen Stadtjäger. Jan-Peter Stephan, der eigentlich für Hummelsbüttel zuständig ist, kam kurze Zeit später an. Er versuchte, das Tier gemeinsam mit den Feuerwehrleuten aus dem Garten zu scheuchen. Das junge Reh soll etwa ein bis zwei Jahre alt sein und weiblich. „Es kann bis zu 1,50 Meter hoch springen. Daher sind die Wildzäune meistens auch so hoch.“ Doch statt auf die Straße und zurück in den noch vorhandenen Wald am Krankenhaus Ochsenzoll zu laufen, sprang das Tier von einem Grundstück zum nächsten. Immer über die kleinen Hecken. Bis zu einer Baustelle. Feuerwehrkräfte und Stadtjäger beschlossen, das das Tier einfach in Ruhe zu lassen. Denn irgendwann, spätestens in der Nacht, würde es sich einen neuen geeigneten Platz suchen. (büh)
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