Ein Tod aus heiterem Himmel

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Karl-Heinz Dittmann Foto: bcb

Karl-Heinz Dittmann, Leiter des Kundenzentrums Fuhlsbüttel, ist tot

Von Harald Rösler,
Bezirksamtleiter
Kolleginnen und Kollegen hatten damit begonnen, Karl-Heinz Dittmann einen heiteren Abschied vorzubereiten, verbunden mit vielen persönlichen Erinnerungen aus mehr als 45 Jahren Dienstzeit. Am 15.09.2013 wäre er 65 Jahre alt geworden und hätte das Pensionsalter erreicht. Das Schicksal hat diese Pläne durchkreuzt. Statt einer fröhlichen Abschiedsfeier werden wir am Freitag um 14 Uhr in St. Lukas um ihn trauern und seiner gedenken.
Karl-Heinz Dittmann hat seine gesamte Berufszeit, beginnend am 01.04.1964, dem Bezirksamt Hamburg-Nord gedient. Nach Abschluss seiner Ausbildung begann er im Bezirksamt in Eppendorf, wo er damals auch mit seinen Eltern wohnte, eine lange Karriere im Einwohneramt, dem er fachlich sein Berufsleben lang verbunden blieb. Von Beginn an zeichnete er sich dadurch aus, dass er seinem Gegenüber stets freundlich und zuvorkommend auftrat. Er qualifizierte sich weiter zum Abschnittsleiter für Rentenversicherungsangelegenheiten und wurde 1981 Abteilungsleiter im Einwohneramt. 1988 konnte er dank seiner guten Leistungen in die Laufbahn des gehobenen Dienstes aufsteigen und wechselte 1990 in das damalige Ortsamt Fuhlsbüttel, wo er die Leitung der Einwohnerabteilung, des späteren Kundenzentrums, übernahm. Ab 2004 wurde ihm kommissarisch zusätzlich die Leitung der ortsamtlichen Verwaltungsabteilung übertragen. Damit war auch die Stellvertretung für den Ortsamtsleiter vermacht. Was zu diesem Zeitpunkt niemand voraussehen konnte; 2006 wurden die 15 Hamburger Ortsämter abgeschafft. Weil der damalige Ortsamtsleiter nach außerhalb gewechselt hatte, wurde Karl-Heinz Dittmann 2006 bis zum Ende der Legislaturperiode auch zum Regionalbeauftragten für den ehemaligen Orts-amtbereich bestellt. Seine Fähigkeit, mit jedem vernünftig reden zu können, seine Bescheidenheit, seine ständige Hilfsbereitschaft und seine Aufgeschlossenheit für kleine und größere Bürgersorgen, verschafften ihm große Anerkennung und Wertschätzung in den Stadtteilen.
Karl-Heinz Dittmann übernahm auch ehrenamtliche Aufgaben, ob im Jugendpark Langenhorn oder im Förderverein für das Altenzentrum Ansgar. Sein spezielles Interesse galt den kulturellen Aktivitäten im Regionalbereich, die er aktiv unterstützte. In den letzten Jahren hatte er sich aktiv, von vielen Kollegen bewundert, dem Rudersport verschrieben. Alles deutete darauf hin, dass er nach dem 15.09.2013 einen schönen und erfüllten „Ruhestand“ haben könnte. Deshalb kam für uns alle sein plötzlicher Tod wie aus heiterem Himmel. Karl-Heinz Dittmann wird uns als stets freundlicher, liebenswürdiger und tüchtiger Kollege lange in Erinnerung bleiben. Gleiches gilt sicher für viele Menschen im Bezirk, vor allem natürlich in Fuhlsbüttel, Langenhorn und Klein Borstel.

Die Trauerfeier am Freitag, 26. Juli, 14 Uhr in St. Lukas, Hummelsbütteler Kirchenweg. Das Kundenzentrum Fuhlsbüttel bleibt am Freitag geschlossen. Fertiggestellte Dokumente, die dringend benötigt werden, können abgeholt werden
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