„Einzelhandel stärken“

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Michael Behrmann (57) ist Vorsitzender des Langenhorner Bürger- und Heimatvereins Foto: wb

Welche Wünsche der Bürgervereins-Chef für 2014 hat

Von Mathias Sichting
Hamburg. Das neue Jahr ist noch jung. Zeit, auf Vergangenes zurückzublicken und Ausblicke zu wagen. In den Stadtteilen ist das Hamburger Wochenblatt auch 2014 für Leser und Partner vor Ort. Michael Behrmann, Vorsitzender des Bürgervereins in Langenhorn, stand der Redaktion zum Jahresbeginn Frage und Antwort.
WB: Was war die schönste Nachricht aus Ihrem Stadtteil im Jahr 2013?
Michael Behrmann: „Eine positive Nachricht war, dass die Langenhornerinnen und Langenhorner unser Fest zum 100-jährigen Stadtteil-Jubiläum so toll und positiv angenommen haben. Hier bot sich die Gelegenheit, dass sich alle gesellschaftlichen Schichten und Vereine präsentieren konnten.”

WB: Welches war die schlechteste Nachricht? 
Michael Behrmann: „Sehr traurig ist, dass viele unserer Mitglieder von uns gegangen sind. Unter anderem Peter Schulz, Willi Lindemann und Günther Förster. Darüber hinaus sind wir Langenhorner traurig, dass viele Geschäfte durch die langen und ständigen Umbaumaßnahmen an den Rand ihrer Existenz gedrängt wurden. Zum Teil mussten einige Unternehmen sogar aufgeben. Das verringert die Vielfalt in unserem Stadtteil.”

WB: Was wünschen Sie sich für Ihr Quartier für 2014?
Michael Behrmann: „Ich wünsche mir für das neue Jahr, dass sich die Bewohner des Jugendparks wie Langenhornerinnen und Langenhorner fühlen können. Die Bereitschaft zu helfen sollte hier noch weiter zunehmen. Außerdem wünsche ich mir, dass die neue Dachmarke Langenhorn ein Erfolg wird. Die Bürger sollten auch in diesem Jahr die Geschäfte im Krohnstieg-Center und Einkaufszentrum Langenhorner Markt und an der südlichen Tangstedter Landstraße besuchen. Das stärkt unseren Einzelhandel. Nicht zu vergessen ist unser Wunsch, dass endlich alle U-Bahnhaltestellen von Fuhlsbüttel-Nord bis Ochsenzoll barrierefrei zugänglich gemacht werden. Für 2014 wünsche ich mir noch, dass der Bezirksamtsleiter nicht mehr 22 Schläge zum Anzapfen des ersten Oktoberfest-Bierfasses benötigt.”
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