Europa: Meine – Deine – Unsere Zukunft

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Jedes Kind der 2. Klasse der Grundschule Am Heidberg hat so tolle Bilder gezeichnet, dass Lehrerin Gabriele Wakilzadeh richtig stolz auf alle ist. Die Jury hatte die Qual der Wahl. Bundessieger wurden Lena und Franke (1. Reihe, 3. und 4. v. li.) Foto: Krause

Heidbergschüler siegen beim 59. Europäischen Wettbewerb

Langenhorn. Einen tollen Start ins Olympia-Jahr 2012 legten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Am Heidberg hin. Sie haben in einem Europäischen Wettbewerb gewonnen! Gespannt warten sie nun darauf, im Hamburger Rathaus aus den Händen von Schulsenator Ties Rabe die Auszeichnungen entgegen zu nehmen. Das WochenBlatt war ‚Am Heidberg‘ um berichten zu können, worum es bei dem traditionsreichen Wettbewerb ging. Gabriele Wakilzadeh, eine der betreuenden Lehrerinnen, umreißt den Wettbewerb so: „Grundschulklassen aus verschiedenen Jahrgängen haben in Einzel- oder Partnerarbeit Bilder mit unterschiedlichen Techniken zu den Themen: ‚Wenn ich groß bin, dann werde ich . . . ‘ und ‚Erklär doch mal . . . ‘ gestaltet. Inzwischen hat in Hamburg die Landesjury und in Königswinter eine Jury auf Bundesebene stattgefunden und 5 Schülerinnen und Schüler haben als einzige Hamburger Grundschüler die höchstdotierten Bundespreise dieser Altersgruppe gewonnen. Darauf sind wir als betreuende Lehrerinnen und die Klassen sehr stolz.“ Beim Thema ‚Erklär doch mal‘ ging es um den Dialog der Generationen – was können Kinder von ihren Großeltern lernen und was können die von ihren Enkelkindern erfahren und lernen. Ein sicher spannendes Feld, welches aber den kleinen Nachteil hat, dass es sich zeichnerisch nicht ganz einfach umsetzen lässt. Dass sich Malena aus der 3. Klasse dennoch erfolgreich dem Thema genähert hat, ist also ganz besonders hervorzuheben. Alle anderen Preisträger haben sich Gedanken gemacht, welcher Beruf für sie und Europa wohl der richtige sein könnte. Das Ergebnis lässt hoffen. Eisfreunde können beruhigt in die Zukunft schauen – zumindest in Langenhorn sollte es an Eisverkäufern nicht mangeln. Aber auch die Bäcker, Polizisten, Krankenpfleger und Archäologen können sich über zukünftige Verstärkung freuen. Völlig unbesorgt dürfen die Tiere in die Zukunft sehen. Nicht nur dass ein eifriger Hunderetter schon ungeduldig auf seinen ersten Einsatz wartet – auch auf den zurzeit etwas zerstrittenen Tierpark Hagenbeck kommen mit den angehenden Tierpflegerinnen Franca und Lena goldene Zeiten zu. Die Arbeit der beiden Mädchen der 2. Klasse hat die Jury so beeindruckt, dass sie zu Bundessiegern gekürt wurden. Ob es bei den Berufswünschen bleiben wird – ob das ‚Meine–deine–unsere Zukunft wird? Sicher wird es noch etliche Wechselwähler geben, denn Preisträgerin Lena hätte sich durchaus auch vorstellen können, Lehrerin zu werden. Vielleicht lässt sich das ja irgendwie mit der Tierpflege kombinieren. Sollte es, was zu erwarten steht, auch eine kleine Geldprämie für die ganze Klasse geben, darf sich eine Berufsgruppe heute schon freuen: die Eisverkäufer werden Arbeit bekommen. (fjk)
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