Hamburg: Besuch aus Tansania

Anzeige
Faszination Wasserkunst: Christa Wolers, Kindergärtnerin Martha Mgomba, Adelheid Schaefer, Techniker Haruni Kilamlya, Erika Dzimbowski, Ruth Techau, Pastor Madson Kihwele und Lothar Schaefer im „Garten der Frauen“ des Friedhofs Ohlsdorf

Kirchen-Arbeitskreis lud Gäste aus Ostafrika ein. Baum bei Zachäus gepflanzt

Hamburg. 26 Jahre gelebte Partnerschaft: Das führte jetzt drei Besucher aus dem ostafrikanischen Tansania nach Langenhorn. Hier steht seit 1988 der Tansania-Arbeitskreis (TAK) der evangelischen Kirchengemeinden für Solidarität mit der Diözese Ulanga-Kilombero im Süden des 945.087 Quadratkilometer großen Landes. Das Gebiet der Diözese ist mit rund 40.000 Quadratkilometern so groß wie Dänemark.Langenhorner Spenden finanzierten schon den Aufbau einer Tischlerwerkstatt und vier Montessori-Kindertagesstätten, die fünfte soll bald folgen. Lothar Schäfer, der heute den TAK leitet, war von Beginn an mit dabei. Nach etlichen Reisen der Langenhorner nach Afrika - immer auf eigene Kosten - wurden in diesem Jahr erstmals drei Gäste aus Afrika eingeladen. „Wir haben ein Programm zusammengestellt, das unseren Gästen einen Überblick über das Leben hier ermöglicht“, so Schäfer, „dabei haben wir ganz bewusst auch die sozialen Problemfelder nicht ausgespart.“
Pastor Madson Kihwele, der daheim eine Gemeinde mit 2.800 Gläubigen betreut, zeigte sich überwältigt von der Gastfreundschaft der Langenhorner. Kindergärtnerin Martha Mkomba fühlte sich beim Besuch der Kindertagesstätten in Langenhorn fast wie Zuhause: „Ich freue mich ganz besonders, dass es Überlegungen gibt, zwischen der KiTa der Langenhorner Zachäus-Kirche und der bei uns in Ikakara eine Partnerschaft aufzubauen“ erzählt die junge Frau. So wird der gemeinsam gepflanzte Mirabellenbaum vielleicht in doppelter Hinsicht Früchte tragen. Haruni Kilamlya, der für den TAK die Bauprojekte technisch betreut, interessierte sich hier unter anderem für die Technik der Wasserversorgung. Für ihn war der gemeinsame Besuch im „Artefact Glücksburg-Zentrum für nachhaltige Entwicklung“ ein Höhepunkt der Reise. (fjk)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige