Hamburg: Den Schulhof verschönert

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Mit großem Enthusiasmus säten die rund 200 Schülerinnen und Schüler neue Pflanzen rund um den Schulhof der Stadtteilschule am Heidberg Fotos: Nitzsche

„Guerilla Gardening“ am Heidberg mit 200 Aktiven

Hamburg. Zum Schluss waren alle Hände rabenschwarz. „Jetzt erst mal waschen“, grinste Shakira. Sie war eine von rund 200 Schülern der Jahrgänge 5 bis 9, die in der vergangenen Woche zu Pflanzschaufel und Samentüte griffen.

Um das Gemeinwohl verdient gemacht

Gemeinsam mit 15 Lehrern beteiligten sie sich am diesjährigen „Guerilla Gardening“ der Stadtteilschule am Heidberg. Dieser kriegerisch anmutende Begriff für wilde, unabgesprochene Bepflanzung öffentlicher Flächen ist hier gemünzt auf den Umwelt-Enthusiasmus der Kinder und Teens, die sich um das Gemeinwohl verdient machten. Sechs Stunden lang hatten die Neun- bis 14-Jährigen gemeinsam den Schulhof verschönert. Sie vertikutierten, fegten, buddelten in der Erde. Wo bisher auf dem Schulgelände der eine öde Sandfläche war, sprießen bald viele bunte Blüten, die die Bienen und Schmetterlinge anlocken. Mal raus aus dem Klassenzimmer und in der Erde rumbuddeln, Blumenzwiebeln einzugraben, mit dem Wissen, dass sie ihr Werk nun jederzeit beim Erblühen beobachten können und dem guten Gefühl etwas mit den eigenen Händen geschaffen und verschönert zu haben - den Schülern schien es richtig Spaß zu machen. „Wir wollen mit dieser Aktion einen Beitrag zum Umweltschutz leisten“, erläuterte Lehrerin Christine Hinzmann.   Finanziert worden sei die Aktion aus Mitteln des Programms „Kulturschule“. (jn)
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