Hamburg: Die Auskenner von Langenhorn

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Pastor Joachim Tröstler, Initiator des neuen Internetangebots, zeigt die Startseite auf dem Bildschirm
 
Kennen sich gut aus: Stadtteilexperten Edith und Manfred Weniger Fotos: Krause

Pastor baut neue Internetseite mit Adressen aus dem Stadtteil. Ehepaar Weniger lieferte Infos

Hamburg. Ob in den eigenen Finanzen, am Arbeitsplatz oder in der Politik – Überblick ist wichtig. Das gilt natürlich auch für das eigene Wohnumfeld. Gewusst „wo“ ist oft der wichtigste Schritt zur Lösung eines Problems oder einer Aufgabe. Joachim Tröstler ist Pastor der Regionalpfarrstelle für Gemeinwesendiakonie in Langenhorn. Als er vor rund zwei Jahren anfing, Langenhorn zu entdecken, war es nur natürlich, sich einen Überblick über sein neues Wirkungsfeld zu verschaffen. Auf einer Fläche von 13,8 Quadratkilometern leben hier etwa 42.000 Menschen. Seit fast 50 Jahren haben Edith und Manfred Weniger einen hervorragenden Überblick über den Stadtteil.

Orientierung im Netz

Wenn sie auf den Balkon im 8. und obersten Stock ihres Hauses treten, dann liegt ihnen das grüne Langenhorn zu Füßen. Doch Wenigers wissen – überall im Grün gibt es nicht nur Wohnungen, sondern Kirchen, Kindertagesstätten, Arztpraxen, Handwerksbetriebe, Dienstleister und Geschäfte. Von Pastor Tröstlers Wunsch nach Überblick und dem exzellenten Detailwissen von Edith und Manfred Weniger können nun alle Nutzer im Internet profitieren.
Denn unterstützt durch viele Informationen und Fotos des Langenhorner Ehepaares hat Joachim Tröstler eine Internetseite initiiert, die es nicht nur neu zugezogenen Langenhornern sehr leicht möglich macht, sich im Stadtteil zu orientieren. Anwenderfreundlich gestaltet verbergen sich hinter sieben „Kacheln“ heute schon über 600 Datensätze, die jeweils mit Markierung auf dem Kartensystem „open street map“ Auskunft geben. Die Auswahl wird über die Themenkreise Bildung, Lernen und Kultur gesteuert. Zudem gibt es Informationen zu Gesundheit und Pflege. .

Bis zu 2000 Anschriften

„Mit diesem neuen Angebot im Internet verfolgen wir keine finanzielle Interessen“, betont Joachim Tröstler. „Jeder Eintrag ist auf Dauer kostenlos. Wir sind offen für jede Neuigkeit, denn wir gehen davon aus, dass es im Stadtteil bis zu 2.000 Anschriften geben dürfte, die für die Bürger in dem einen oder anderen Fall von Interesse sein könnten.“
So sieht es auch Manfred Weniger, der mit seiner Frau Edith und dem Fotohandy unermüdlich in Langenhorn unterwegs ist „Wir können unmöglich alle Angebote im Stadtteil aufspüren“ so der rüstige 82-Jährige, ehemals leitender Mitarbeiter der HHLA, „deshalb ist es wichtig, dass sehr schnell jeder, der auf der neuen Internetseite vertreten sein möchte, mögliche schon vorhandene Einträge prüft und oder sich erstmalig anmeldet.“

Es werden weiter Freiwillige gesucht

Das geht ganz einfach – dafür ist die ‚Ich mache mit‘ ‚Kachel‘ im Zentrum der Internet-Startseite gedacht.“ Und das ist wichtig.
Denn viele Internetseiten leiden daran, dass ihre Informationen schon sehr bald nicht mehr aktuell sind. Das macht sie für die Nutzer wie auch die Anbieter in gleicher Weise uninteressant. Damit dem speziell für Langenhorn zugeschnittenen Angebot nicht dieses Schicksal zuteil wird, ist jeder aufgerufen, sich einzubringen, eigene Daten laufend zu aktualisieren oder neue Datensätze zu liefern. (fjk)
u Langenhorn im Internet: www.unser-langenhorn.de
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