Hamburg: Kunst am Kasten

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Lily Solty (l.) und Emely Pfalzer von der Stadtteilschule Am Heidberg entwarfen eine Dschungel-Landschaft, die jetzt auf das Trafo-Haus übertragen wurde Foto: kg

Schüler bemalen Trafohäuser von Stromnetz Hamburg

Hamburg. Zum zweiten Mal wurde es bunt auf dem Betriebshof der „Stromnetz Hamburg“. Der Versorgungsnetzbetreiber hatte auch in diesem Jahr wieder zum Wettbewerb „Bodypainting für Netzstationen“ aufgerufen und viele Klassen dazu animiert, ihre Entwürfe einzusenden. Direkt auf dem Gelände des Betriebes konnten die Schüler dann zum Pinsel greifen und den tristen grauen Stromkästen einen bunten Anstrich geben.

21 Schulen bewarben sich

Die Klasse 5 e der Stadtteilschule am Heidberg, die Schüler der 6 c des Immanuel Kant Gymnasiums und die Klasse 7 der Stadtteilschule in Niendorf waren nach einer schweren Entscheidung von der Jury als die drei Gewinner ermittelt worden. Mit Farben und Pinsel ausgerüstet setzten über 60 Schüler ihre Entwurfsskizzen auf den Hüllen von drei Netzstationen in die Tat um.
„Toll, wenn man dann später an seinem eigenen Stromkasten vorbeigeht“, fanden Lily und Emely, die den Entwurf für die Stadtteilschule am Heidberg erstellt und damit den ersten Platz gesichert hatten - und das bei fast 400 Schülern aus 21 verschiedenen Schulen, die beim Wettbewerb dabei waren. Die drei bemalten Kästen werden in den jeweiligen Stadtteilen aufgestellt und die jungen bildenden Künstler immer an ihre Malaktion erinnern.
Dr. Dietrich Graf, der Technische Geschäftsführer der Stromnetz Hamburg, meint: „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Aktion viele talentierte Schüler ansprechen, die unsere Netzstationen verschönern und gleichzeitig Interesse an der Stromverteilung in Hamburg zeigen. So können wir eine Brücke zwischen Kunst und Technik schlagen.“ Ideen hatten die Schüler viele und für die Gestaltung der Kästen wurden dann die Entwürfe, die schön, aber auch umsetzbar waren, ausgewählt.

Pinselwurf brachte Sieg

Die Stadtteilschule Am Heidberg hat sich eine Urwald-Landschaft mit vielen Pflanzen und Tieren überlegt, während die Schüler aus Niendorf zunächst überhaupt keine Idee hatten. „Ich war dann so sauer darüber, dass mir die Einfälle ausblieben“, erinnert sich Luca, „dass ich den Pinsel samt Farbe einfach auf das Papier geworfen habe“. So entstand das Punkte-Motiv, das am Ende einen ersten Platz einbrachte. Kunst ist eben vor allem Kreativität und davon hatten die Schüler jede Menge. (kg)
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