Hamburg: „Nicht nachverdichten“

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Wiederholte Nachverdichtungspläne in der Hegholt-Siedlung (die farbig markierten Gebäude auf der Skizze) missfallen dem Bürgervereinschef Fred Kreuzmann

Was sich Fred Kreuzmann vom Bürgerverein für 2014 wünscht

Hamburg. Das neue Jahr ist noch jung. Zeit, auf Vergangenes zurückzublicken und Ausblicke zu wagen. In den Stadtteilen ist das Hamburger Wochenblatt auch 2014 für Leser und Partner vor Ort. WochenBlatt-Mitarbeiter Mathias Sichting sprach mit Fred Kreuzmann, Vorsitzender des Bürgervereins in Bramfeld, über Bilanz und Ausblicke.

WB: Was war die schönste Nachricht aus Ihrem Stadtteil im Jahr 2013? 
Fred Kreuzmann: „Der Marktplatz ist fertiggestellt! Diese tolle Nachricht hat der Bürgerverein sichtlich erleichtert aufgenommen. Der neue Platz ist nicht nur eine wichtige Verkaufsfläche der Marktbeschicker, sondern auch ein großes Kommunikationsforum der Bramfelder Bürger, das intensiv genutzt wird. Zudem freut uns die Tatsache, dass die Marktplatz-Galerie von den Bramfeldern und sogenannten Durchreisenden gut angenommen wurde.“
WB: Welches war für Sie die schlechteste oder auch traurigste Nachricht aus Bramfeld?


Das Bebauen weiterer Flächen würde das Gesicht der Siedlung, die seinerzeit nach dem Vorbild der „Gartenstädte“ errichtet wurde, vernichten.

Fred Kreuzmann: „Mit völligem Unverständnis haben wir die geplante bauliche Nach-verdichtung der Hegholt-Siedlung erfahren müssen. Das
Bebauen weiterer Flächen würde das Gesicht der Siedlung, die seinerzeit nach dem Vorbild der „Gartenstädte“ errichtet wurde, vernichten. Auch darf nicht übersehen werden, dass eine weitere Bebauung dieses Quartiers in der Gegenwart und in der
Zukunft einer positiven, sozialen Entwicklung sehr abträglich wäre.
Der Bürgerverein als einer der Initiatoren der Bürgerinitiative Hegholt wird sich weiter gegen eine Nachverdichtung einsetzen. Darüber hinaus ist der Leerstand der Geschäfte in der Bramfelder Chaussee mit großer Sorge zu betrachten.“

WB: Was wünschen Sie sich für Ihr Quartier für 2014?
Fred Kreuzmann: „Dass die Entwicklung des Ortskerns Bramfeld zügig voran getrieben wird.
Das würde zwangsläufig zur weiteren Belebung des Marktplatzes und der Marktplatz-Galerie beitragen. Auch die ansässigen mittelständischen Betriebe würden davon profitieren.“
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