Hamburger Flughafen: Passkontrolle per Automat

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So gehts: Der Pass wird ins Lesegerät geschoben. Das vergleicht die Daten sowie das Passbild mit dem Einreisenden

Sieben neue Lesegeräte sollen für schnellere Einreise am Flughafen sorgen

Hamburg. Seit Februar wurden sie erfolgreich erprobt. Jetzt wurden sie offiziell in Dienst genommen: Sieben Pass-Scanner sollen am Airport Fuhlsbüttel Fluggästen aus dem Schengen-Raum die Einreise nach Deutschland erleichtern. Dazu geht der Reisende in die Kontrollspur und steckt seinen Reisepass oder den Personalausweis im Scheckkartenformat in das Lesegerät. Der Nutzer muss volljährig sein und aus der EU, dem Europäischen Wirtschaftsraum oder der Schweiz stammen. Das System prüft, ob der Passagier diese Nutzungsvoraussetzungen erfüllt – und auch ob eine Fahndung vorliegt. In der Schleuse wird das Echt-Bild mit dem Lichtbild im Reisepass verglichen. Wird die Identität bestätigt, öffnet sich die Schleuse.
„EasyPASS“ heißt das System und soll laut Bundespolizei mit einer Dauer von nur 20 Sekunden die Grenzkontrollen beschleunigen. Das System gibt es auch in Frankfurt, München und Düsseldorf. Insgesamt sind 37 dieser Geräte im Einsatz. Bis Anfang 2015 soll der Bestand auf bundesweit 100 Terminals ausgebaut werden - auch für die Ausreise. In Hamburg wird zudem eine rollstuhlgerechte EasyPASS-Spur für Menschen mit eingeschränkter Mobilität erprobt. Am vergangenen Freitag übergab der Rellinger Dr. Ole Schröder, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, gemeinsam mit dem Vizepräsidenten des Bundespolizeipräsidiums, Jürgen Schubert, offiziell die Systeme für den Betrieb.
„Bis Anfang Juni haben 400.000 Reisende (Stand: 2. Juni 2014) die neuen EasyPASS-Kontrollen bereits passiert. Es hat sich gezeigt, dass das neue System die Grenzkontrollen beschleunigt und so auch zur Entlastung der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei beiträgt.“, so Dr. Ole Schröder. (wb)
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