Hamburger Pilotprojekt startet

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Die Fluglärmschutz-Kommission berät die Verkehrsbehörde. Auch Vertreter der Stadt Norderstedt sitzen in dem Gremium Foto: thinkstock

Erstmals können Fluglärm-Betroffene Fragen direkt stellen

Hamburg. Die Fluglärmschutzkommission für den Flughafen Hamburg hat die probeweise Einführung einer regelmäßigen Bürgerfragestunde vor Beginn der nächsten Sitzung beschlossen. Bürger sollen öffentlich Fragen zu den Themen Fluglärm und anderen Umweltauswirkungen des Flughafens an die Kommission richten können.
„Die Bürgerfragestunde soll für mehr Transparenz sorgen und dadurch zwischen Bevölkerung und Flughafen vermitteln. Das gemeinsame Anliegen besteht darin, den Fluglärm - so weit wie erreichbar - zu vermindern oder nach Möglichkeit konsequent zu vermeiden. Bei Bedarf wird sie auf eine Stunde verlängert“, sagt Volker Dumann, Sprecher der Hamburger Umweltbehörde.
Im Protokoll der letzten Fluglärmschutzkommissionssitzung ist der Beschluss mit den organisatorischen Hinweisen zur neuen Bürgerfragestunde aufgeführt: http://www.hamburg.de/fluglaermschutzkommission/.  Die Fragen sollen kurz und sachbezogen sein und möglichst schon eine Woche vorher per E-Mail
(fluglaerm@bsu.hamburg.de) bei der Geschäftsstelle der Fluglärmschutzkommission angemeldet oder vor Beginn der Bürgerfragestunde schriftlich beim Vorsitzenden vorgelegt werden. In der Kommissionssitzung am 13.06.14 soll beispielsweise weiter über das Petitum der Bürgerschaft zum Programm des Senats zum Schutz gegen Fluglärm diskutiert werden. Außerdem berichten Vertreter des Flughafens über die Grundinstandsetzung des Vorfelds 1 und die damit verbundenen Umweltauswirkungen. Es ist vorgesehen, die neue Bürgerfragestunde in einer einjährigen Testphase zu erproben, bevor über dauerhafte Einführung entschieden wird. (wb)

erste Bürgerfragestunde: Freitag, 13. Juni, 10.15 bis 10.45 Uhr, Airport Conference Center, Lilienthal-Haus, Sitzungsraum Berlin, Flughafenstraße 1
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