Hamburgs fliegender Botschafter

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Seitenwind am Airport: Da flogen die Sekttropfen, als Pate Olaf Scholz den Airbus taufte Fotos: Nowatzky

A 380 trägt den Namen der Hansestadt

Hamburg. Als kurz nach 13 Uhr die größte Passagiermaschine der Welt zu einem außerplanmäßigen Stopp in Hamburg landete, drängten sich viele Schaulustige mit Kameras auf den Terrassen des Flughafens und am Zaun. Der zwölfte A380 in der Flotte der Lufthansa wurde von Bürgermeister Olaf Scholz auf den Namen Hamburg getauft und wird künftig auf Langstrecken die Hansestadt repräsentieren. „Das Flaggschiff der Lufthansa war immer eine Hamburg“, betonte LH-Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr, als Olaf Scholz das Flugzeug mit einer Sektdusche im Wind als bisher sechsten Jet der Kranichlinie auf den Namen Hamburg taufte. „Dieser sanfte Riese hat unter den Luftfahrtinteressierten nur Fans“, sagte der Bürgermeister. Er freute sich vor allem über den Geburtsort des Flugzeugs. Denn die Hamburg ist eine echte Hamburgerin. Erst vor wenigen Wochen übergab Airbus Finkenwerder der Lufthansa die Maschine mit über 520 Plätzen. Bisher gibt es noch keine regelmäßigen Flüge der großen, aber leisen Maschine ab Hamburg. Flughafen-Geschäftsführer Wolfgang Pollety würde das gerne ändern und unterstrich seinen Wunsch mit einem Taufgeschenk an Lufthansa-Chef Carsten Spohr: Einem kurzen Film zur Spurensuche nach dem neuen „Großen Freund“ A380 quer durch Hamburg. Beim anschließenden kurzen Taufflug mit 300 Ehrengästen über Hamburg und die schleswig-holsteinische Schweiz durften auch 45 Schüler der Fritz-Schumacher-Schule aus Langenhorn mitfliegen und während des Fluges in der First-Class auch Bürgermeister Scholz besuchen. (now)
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