Historisches Glashütte

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Günter Bade (v.l.), Werner Pein und Peter Reimann vor und mit dem Spritzenhaus, das Teil des Geschichtspfades sein soll. Das WochenBlatt hat ihnen eine historische Aufnahme davon in die Hand gedrückt

Geschichtspfad soll über wichtige Standorte informieren

Von Stefanie Nowatzky
Norderstedt. Das alte Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr Glashütte hat Werner Pein 2007 selbst mit auf Vordermann gebracht. Ein Stück lebende Geschichte im Ortsteil Glashütte, direkt am Glashütter Damm. Hier soll ab April eine von 16 Hinweistafeln zum Geschichtspfad des östlichsten Ortsteils Norderstedt stehen und einladen, sich mit verschiedenen geschichtsträchtigen Plätzen zu beschäftigen. Werner Pein und Günter Bade, beide ehemals zusammen in der Wehrleitung der Feuerwehr, haben mit Peter Reimann vom Heimatbund und Dr. Manfred von Essen als Leiter des Stadtmuseums den Pfad auf den Weg gebracht. Nach dem Vorbild des Friedrichsgaber Pfades, den Reimann und von Essen bereits vor mehreren Jahren anlegten.
„Norderstedts Geschichte und Tradition geht von vier Stadtteilen aus“, erklärt Bade. Der 69-Jährige ist in Glashütte geboren, wurde hier konfirmiert, hat geheiratet und seine Kinder großgezogen und meint: „Unsere Generation hat viel erlebt und wenn wir nicht daran erinnern, macht es keiner.“
Die Organisatoren fühlen sich als Norderstedter, doch zusätzlich möchten sie auch Glashüttes Geschichte präsentieren. Da gibt es die alte Sparkasse, die früher noch im Gasthaus Stubbe mit untergebracht war und später auf die andere Seite der Segeberger Chaussee zog. Oder die ehemalige Schule, die 1842 am Glashütter Damm gebaut wurde, das Gelände des Einkaufszentrums Immenhof, auf dem früher der Bauernhof der Familie Jarmers stand und den Gedenkstein, der an die Namensgebung 1896 durch den König von Preußen erinnert.
Die Tafeln mit Fotos aus dem Stadtarchiv und erklärenden Texten des Leiters des Stadtmuseums sind schon vorbereitet. Für alle Tafeln haben sich Paten gefunden, die 300 Euro pro Tafel übernehmen. „Die Bereitschaft ist groß“, freut sich Initiator Pein. „Für den Flyer, der auf unseren Pfad hinweisen soll, suchen wir noch Sponsoren“, so Reimann.
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