Jeder Bruch ist anders

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Chefärztin Prof. Dr. med. Carolin Tonus. Foto: fjk

Maßgeschneiderte Bruchtherapie in der Asklepios Klinik Nord - Heidberg

Langenhorn. Die Statistiken belegen es – ‚Brüche‘ haben Konjunktur. 132.000 Einbrüche wurden bundesweit 2012 verzeichnet. Die Aufklärungsrate liegt deutlich unter 20 Prozent..
Bei fast 100 Prozent liegen die Therapieerfolge bei Hernien – den von Laien kurz als ‚Bruch‘ bezeichneten Eingeweidebrüchen. Von deren bekanntesten Variante, den Leistenbrüchen, meldet die Statistik in Deutschland jährlich über 250.000 neue Fälle. Neben dieser mit Abstand häufigsten Form gibt es aber noch weitere von den Medizinern als Hernien bezeichnete Brüche.
Behandlungsmethoden
Was sind Hernien, wollte das WochenBlatt im Gespräch mit Chefärztin Prof. Dr. med.
Carolin Tonus von der Asklepios Klinik Nord-Heidberg wissen. Hier wurde 2012 ein ‚Hernienzentrum‘ eröffnet, das die Versorgung von Bruch-Patienten im Norden Hamburgs und Süden Schleswig-Holsteins weiter optimiert. Erst kürzlich wurde das Zentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Hernienchirurgie mit dem Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ ausgezeichnet. „Als Hernie, von lateinisch „hernia“ für Bruch, bezeichnet man die Ausstülpung des Bauchfells durch eine Lücke in der Bauchwand“, so die Erklärung der Chirurgin. Je nach Ort des Auftretens unterscheidet man zwischen Leisten-, Nabel-, Narben-, Bauchwand- und Schenkelbruch.“ Allen Brüchen gemeinsam ist bei nicht erfolgter Behandlung das Risiko, dass Einklemmungen von Organen und damit lebensbedrohliche Folgen eintreten können. Gab es vor 20 Jahren bei Operationen im Prinzip nur eine Vorgehensweise, so stehen heute drei Operationstechniken oder deren Kombination zur Verfügung. „Es gibt nicht die eine richtige Operationstechnik“, so die erfahrene Chirurgin, „sondern gemeinsam mit dem Patienten gilt es herauszufinden, welche Vorgehensweise bei ihm den besten Erfolg verspricht. Hier spielen die Lebensumstände des Patienten eine wichtige Rolle.“
Sprechstunde
Auf die Frage „Wie werden wir den Bedürfnissen des Patienten am besten gerecht?“ wird in der Asklepios Klinik Nord–Heidberg besonderer Wert gelegt. Denn dank des Hernienzentrums stehen zwölf spezialisierte Chirurgen zur Verfügung, die eine hohe Expertise in der Behandlung von Brüchen in allen Operationsmethoden aufweisen. Damit ist immer die ‚richtige‘ Frau, der ‚richtige‘ Mann zur Stelle, wenn es gilt, den Patienten optimal zu versorgen. Eine Zentral-OP mit elf Operationssälen gewährleistet, dass technische Engpässe nicht entstehen können. Als am Patientenwohl orientierten Service bietet die Klinik eine Sprechstunde an, die jeder Bruchpatient ohne vorherige Überweisung nutzen kann.
„Tendenziell nimmt das Auftreten von Hernien zu. Das hängt besonders mit der längeren Lebenserwartung zusammen. Im höheren Alter sind es besonders Narbenbrüche, die verstärkt auftreten. Aber„das heißt nicht automatisch, dass jeder Bruch operiert werden muss“, “, sagt Chefärztin Carolin Tonus. (fjk)

Hernien-Sprechstunde jeden Dienstag von 15 – 17 Uhr in der Asklepios Klinik Nord – Heidberg, Tangstedter Landstraße 400 Tel.: 040 181887 1600
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