„Jeder ist ein wichtiger Teil des Ganzen“

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Kein Kirchenschiff, kein Glockenturm – stattdessen haben die Mitglieder der Christus-Gemeinde Barmbek-Nord ihr Zuhause in den obersten Etagen dieses Büro-Gebäudes gefunden.
 
Sie schätzt ihre lebendige, moderne Gemeinde: Pastorin Regina Gaßmann (47).

Viel Leben in der Straße und dahinter

Barmbek-Nord. In der Christus-Gemeinde in Barmbek-Nord arbeiten alle Mitglieder und auch Freunde mit. „Jeder ist ein wichtiger Teil des Ganzen“, freut sich Pastorin Regina Gaßmann (47). Die überzeugte Barmbekerin liebt ihre Kirche, ihren Glauben und ihren Stadtteil. Daher bringen sie sich auch in das Alltagsgeschehen von Barmbek ein.
Die Christus-Gemeinde ist eine Freikirche. „Wir fühlen uns mit allen Kirchen durch das Glaubensbekenntnis verbunden und arbeiten übergemeindlich zusammen“, sagt die Pastorin weiter. Sie verstehen sich nicht als Konkurrenz. Obwohl oder gerade deshalb, weil sie „anders“ als herkömmliche Kirchen sind, arbeiten sie erfolgreich mit hoher Verbindlichkeit. Welche Kirche hat schon rund 80 Erwachsene und 40 Kinder als Gottesdienstbesucher Woche für Woche?
Die Freiwilligkeit ist der Gemeinde wichtig. Der persönliche Glaube an Jesus Christus, Gottes Sohn. Doch um den Glauben zu erleben und zu leben, benötigen sie weder Holzkreuz noch Kruzifix. Nur ein schlichtes, durchgängiges Kreuz zur Fuhle hin symbolisiert, so die Pastorin, „dass der Zugang zur Liebe Gottes, zu Vergebung, Versöhnung und Heilung frei ist. Im Kreuzesgeschehen liegt für uns ein Durchbruch zum Leben. Das ist die beste Nachricht und ein Angebot für alle.“ Die evangelische Freikirche bietet im Bürohaus Fuhlsbüttler Straße 113 ein gemütliches Zuhause.
Die Mitglieder der Christus-Gemeinde treffen sich zu den Gottesdiensten und einmal wöchentlich zu den sogenannten Hauskreisen. Regina Gaßmann: „Wir glauben, dass der Glaube sich erst miteinander entwickelt. Daher sind uns unsere Hauskreise im privaten Rahmen wichtig.“ Hier ist für Mitglieder und Freunde Raum, offen über Lebensfragen zu sprechen, für einander zu beten. Hier wird geteilt. Gaßmann: „Glaube ist etwas zutiefst Verbindendes.“
Die Aktivitäten der Christus-Gemeinde sind vielfältig. Das neu eingerichtete Elterncafé, immer montags von 15.30 bis 17.30 Uhr, bietet ein Forum zum Austausch für Eltern untereinander und als Kontaktbörse. Hier gibt es kein spezielles Programm wie im Mini-Club, der immer am Donnerstag von 10 bis 11.30 Uhr stattfindet. Hier können Kinder im Alter von null bis drei Jahren kindgerecht spielen, Lieder singen und Geschichten hören. Immer in der Woche nach Ostern bis zu den Herbstferien haben Regina Gaßmann und Team am Donnerstag von 16 bis 18 Uhr den „Bollerwagen-Tag“. Dann fahren sie ihren mit Spielzeug beladenen Bollerwagen zu dem nahegelegenen Spielplatz. Die Pastorin: „Die Kinder können sich dann etwas ausleihen. Wir spielen auch mit den Kindern, bauen beispielsweise gemeinsam Sandburgen.“ Damit dient die Gemeinde ihrem Stadtteil. Das macht sie auch mit dem 14-tägigen „Straßengebet“. Seit Herbst 2011 sind Gemeindemitglieder auf der Fuhle gegenüber der Gemeinde vor dem kleinen Park sonnabends zwischen 11 und 13 Uhr anzutreffen. Sie bieten den vorbeikommenden Passanten ein persönliches Gebet für ihre Nöte und Anliegen sowie Gespräch an.
u Alle Infos zur Christus-Gemeinde Barmbek-Nord online auf www.christus-gemeinde-barmbek-nord.de (nk)
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