Jugendberufsagentur

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Sönke Fock, Detlef Scheele und Friedhelm Siepe (v.l.n.r.) eröffneten gemeinsam in Langehorn die neue Jugendberufsagentur. Foto:güb

Die Chance für den Weg in die Ausbildung

Von Günther Brockmann
Langenhorn. Die Hansestadt hat jetzt neben den Bezirken Mitte und Harburg auch im Bezirk Nord eine Jugendberufsagentur. Die dritte Jugendberufsagentur wurde am vergangenen Freitag von Sozial- und Arbeitssenator Detlef Scheele gemeinsam mit Sönke Fock, dem Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hamburg, und Friedhelm Siepe, dem Geschäftsführer von Jobcenter team.arbeit.hamburg in der Langenhorner Chaussee 92 eröffnet. „Ich freue mich, das Hamburg als erstes Bundesland vor einem halben Jahr flächendeckend eine Jugendberufsagentur eingerichtet hat, um junge Menschen zuverlässig und gezielt in Ausbildung und Arbeit zu vermitteln. Mit persönlichen Coachings wollen wir insbesondere die Potentiale der Auszubildenden noch stärker ausschöpfen, damit diese ihre Ausbildung nicht abbrechen“, betonte Sozialsenator Scheele in seiner Eröffnungsrede. Der Erfolg der bisherigen Jugendarbeitsagenturen ist beeindruckend. Monatlich suchen derzeit etwa 3.000 Jugendliche dort den Kontakt zu den Berufsberatern. „Mit der Einrichtung einer Jugendberufsagentur in Langenhorn ist ein großer Schritt bei der ganzheitlichen Unterstützung in Richtung Ausbildung junger Menschen eingeschlagen worden. Wir helfen den Jugendlichen dabei, ihre Chancen zu erkennen und unterstützen sie dabei, diese auch zu ergreifen“, erklärte Friedhelm Siepe.
Er wies nicht ohne Stolz darauf hin, dass
die Jugendberufsagentur für andere Bundesländer ein
Modell geworden ist. Mehrere Delegationen aus anderen Bundesländern haben in Hamburg schon angefragt, um sich
vor Ort schlau zu machen. „Sogar aus anderen europäischen Ländern, beispielsweise aus den Niederlanden, kommen Anfragen“, freut sich Friedhelm Siepe. „Das wichtigste Ziel aller Partner ist es, die für den Erfolg der Jugendarbeitsagenturen verantwortlich sind, jungen Berufseinsteigern passende Ausbildungsstellen anzubieten. Die Jugendberufsagentur ist die Chance für den Weg in die
Ausbildung.“

„Das wichtigste Ziel ist es, jungen Berufseinsteigern passende Ausbildungsstellen anzubieten.“ Friedhelm Siepe team.arbeit.hamburg

Dies muss am Übergang Schule – Ausbildungsbetrieb nahtlos, aber sorgfältig vorbereitet geschehen“, unterstrich Sönke Fock in seiner Rede. „Je eher der erforderliche Orientierungs- und Berufswahlprozess in den Schulen beginnt, desto zukunftsfähiger entwickelt sich unsere Gesellschaft insgesamt, denn Schul- und Berufsausbildung sind der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit“, fügte er hinzu.
Interessierte junge Menschen unter 25 Jahren können sich im Internet unter www.
hamburg.de/jugenberufsagentur über das Angebot der neuen Jugendberufsagentur informieren. Viele Jugendliche machen heute noch den Fehler, zu spät zu agieren, um sich als Ausbildungsbewerber registrieren zu
lassen. (güb)
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