Klimaschützer gesucht

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Ihr Thema ist das Brennstoffzellen-Heizgerät: Tester Keijo Sprogö, Wartungsexperten Moritz Proell und Joachim Wilhelm vom Hersteller Vaillant aus Remscheid sowie Thomas Brauer und Sarah Storr vom E.ON-Hanse Projektmanagement (von links).Fotos: rj (2)

Jetzt bewerben und eines von zehn hochmodernen Brennstoffzellen-Heizgeräten testen

Henstedt-Ulzburg. Keijo Sprogö ist ein Pionier auf dem Sektor „Innovative Energie“. Der Heizungsbaumeister beteiligt sich an einem Feldversuch der E.ON Hanse AG. Das norddeutsche Unternehmen ließ im Keller seines Einfamilienhauses in Henstedt-Ulzburg ein Brennstoffzellen-Heizgerät der neuen Generation einbauen. Das Heizgerät deckt mit einer elektrischen Leistung von ein kW und einer thermischen Leistung von zwei kW, einem integrierten Zusatzheizgerät und einem 800 Liter fassenden Warmwasserspeicher 100 Prozent des Wärmebedarfs und zwei Drittel des Strombedarfs. „Ich bin rundum zufrieden“, sagt Keijo Sprogö, der seit einem Dreivierteljahr über das neuartige Brennstoffzellen-Heizgerät die komplette Wärmeversorgung in seinem Haus sicherstellt. „Ich habe ein Einsparpotential von 20 bis 25 Prozent errechnet. Ich senke nicht nur die Energiekosten, sondern trage auch zum Umweltschutz bei.“
Der Heizungsinstallateur hatte erfahren, dass die E.ON Hanse am 12. November 2009 auf dem ehemaligen Frachtensegler „Rickmer Rickmers“ im Hamburger Hafen im Rahmen seines Callux-Feldtests das erste von insgesamt bis zu hundert hochmodernen, emissionsarmen Brennstoffzellen-Heizgerät installieren wolle.
„Ich bin hingefahren, habe mir die Sache angeschaut und mich für den Feldversuch beworben“, erzählt Keijo Sprogö. „Tausend Interessenten hatten sich beworben, Herr Sprogö erfüllte alle Voraussetzungen“, so Projektbetreuerin Sarah Storr. Voraussetzung war ein Gasanschluss im Haus des Heizungsbauers, denn die Brennstoffzellen-Heizgeräte nutzen den im Erdgas enthaltenen Wasserstoff. „Während des Tests bezahlt der Hauseigentümer nur die Kosten für das bezogene Erdgas“, versichert Thomas Brauer, bei E.ON Hanse in Quickborn zuständig für Kommunales Management und Energieprodukte. „Wir wollen die Initialzündung geben für die Brennstoffzellen-Technologie im Rahmen der Energiewende. Der Strom erzeugenden Heizung gehört die Zukunft.“ In drei Häusern in Henstedt-Ulzburg wird die neue Technologie derzeit erprobt, in Hamburg und Schleswig-Holstein sind es insgesamt 35. Noch ist das Heizgerät nicht im Verkauf. „Wir befinden uns in der Phase vor der Markteinführung“, sagt Thomas Brauer.

E.ON Hanse sucht noch Tester für BlueGen-Brennstoffzellen: bluegen@eon-hanse.com. Wie Sie sich bewerben können, erfahren Sie unten rechts auf dieser Seite. (rj)
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