Langenhorner Firma kauft Betrieb in Schwaben

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Torsten Lischke ist Geschäftsführer von Dinse Repro: now
Langenhorn/Norderstedt. Ein Langenhorner Unternehmen erweitert sich nach Süddeutschland: Die Dinse GmbH, Spezialist für Schweißtechnik, wird zum 1. März einen Betriebsteil des Traditionsunternehmens ESS in Bad Waldsee (Schwaben) übernehmen, das nach 50 Jahren Insolvenz anmelden musste.
Das norddeutsche Unternehmen mit derzeit 150 Mitarbeitern zählt sich zu den fünf größten Unternehmen im europäischen Markt. Der Jahresumsatz beträgt nach eigenen Angaben rund 20 Millionen Euro. Dinse produziert im Langenhorner Tarpen, die Verwaltung sitzt ein paar Hundert Meter weiter westlich im Norderstedter Rugenbarg. Mit dem schwäbischen Unternehmen hatten die Norddeutschen bereits seit 2010 zusammengearbeitet. Von den bisher noch 30 Mitarbeitern in Bad Waldsee werden zwölf übernommen. Sie arbeiten in den Bereichen Vertrieb, Service, Reparatur und Entwicklung. „Jetzt können wir komplette Systeme aus einer Hand anbieten“, so Dinse-Geschäftsführer Torsten Lischke. „Darin sehen wir große Entwicklungschancen insbesondere im automatisierten Schweißen.“ Für die Mitarbeiter in Langenhorn wird die Übernahme nach Angaben der Gesellschaft keine direkten Auswirkungen haben, da die neue Tochtergesellschaft das gleiche Sortiment wie die bisherige ESS GmbH entwickeln und vertreiben soll. (now)
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