Mitreden bei Spielplätzen in Hamburg

Anzeige
Mathias Buller und Gisela Speitel vom Fachbereich Stadtgrün laden ein: Am Mittwoch, 17.September, dürfen interessierte Bürger über die Ausstattung zweier neuer Spielplätze mitreden Foto:Biehl

Pläne fürs Ochsenzoller Baugebiet: Termin mit Experten vom Bezirksamt

Von Bert C. Biehl
Hamburg. Wo Häuser für Familien gebaut werden, gehören auch Spielplätze hin. Das ist auch auf dem Gelände des früheren Krankenhauses Ochsenzoll so. Hier entstehen derzeit zahlreiche Miet- und Eigentumswohnungen. Bevor das Bezirksamt Nord die zwei im Bebauungsplan vorgesehenen Spielplätze anlegt und ausstattet, will es die Meinung der Bürger hören. Erste Ideen gibt es schon, weitere können Anwohner und Interessierte einbringen. Dazu gibt es am kommenden Mittwoch, 17. September, um 16 Uhr ein Beteiligungsverfahren vor Ort.
„Wir investieren in beide Plätze insgesamt rund 300.000 Euro“, sagen Gisela Speitel und Mathias Buller vom Fachbereich Stadtgrün des Bezirksamtes. Dass diese Plätze im B-Plan eingetragen seien, verhindere, dass sich später eventuell Nachbarn wegen Kinderlärms beschweren könnten, so die beiden Planer. Noch in diesem Herbst beginnen notwendige Rodungsarbeiten. Unter anderem müssen giftige Gehöze wie Eiben, aber auch bruchgefährdete Bäume aus dem Umfeld der Spielplätze entfernt werden - es wurde über Jahrzehnte nicht gepflegt und ist teils wild zugewuchert.
Insgesamt 16 Hektar Grünfläche mehr muss der Fachbereich Stadtgrün neu ordnen, einschließlich der Wiederherstellung eines einst vorhandenen Rundweges auf dem Gelände. Dafür muss der Bezirk insgesamt rund drei Millionen Euro aufwenden. Wer sich bereits vor dem Beteiligungs-Termin über die Lage der Plätze informieren will, kann das ab sofort tun. Farbig markierte Pflöcke sowie Hinweistafeln mit Einladung und Wegbeschreibung wurden am vergangenen Freitag aufgestellt. Die braucht es auch: Viele der Straßen sind erst im Entstehen.
Viele der Straßen sind erst im Entstehen, und ihre neuen Namen sind für alteingesessene Langenhorner noch etwas gewöhnungsbedürftig.
Der eine der beiden Spielplätze wird am Südende des „Ochsenstiegs“ entstehen. Dieser zweigt vom Neubergerweg ab, etwa gegenüber der Grundschule.
Schwieriger wird es beim zweiten Platz, einem kombinierten Spiel- und Bolzplatz. Der entsteht hinter der Klinik-Wäscherei, die erst 2023 abgerissen wird. Solange führt der Weg zum Spielgelände über einen Trampelpfad, der vom „Pflugschmiedweg“ abgeht. Dieser ist ebenfalls über den Neubergerweg erreichbar: Schräg gegenüber der Parowstraße gelangt man in die „Ochsenweberstraße“. Die zweite Straße auf der rechten Seite ist der Pflugschmiedweg. Auf dem ziemlich versteckten Gelände findet auch die Bürgerbeteiligung statt. Das Bezirksamt will den Weg nach eigenen Angaben aber ausschildern. (bcb)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige