Neue Startbahn

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Immer von den Kindern umlagert. Mr. Jack alias Jack Muchlinski. Unter seinen geschickten Händen entstanden bei den Kindern heiß begehrte, wenn auch vergängliche Kunstwerke.Fotos: Krause

Kita Erdkampsweg glänzt mit neuem Außengelände

Fuhlsbüttel. Es ist noch nicht lange her, da bescherte die Sanierung der Start- und Landebahn 05/23 (Langenhorn/Niendorf) den Langenhornern traumhaft ruhige Tage. Das fiel auf. Weniger auffällig gestaltete sich die Sanierung des Außengeländes der flughafennahen Kindertagesstätte am Erdkampsweg. Das Ergebnis lässt sich dennoch für die 110 Kinder sehen. Ihre Kita, ihre Startbahn ins Leben, hat nun einen Außenspielbereich, der nicht nur Kinder begeistert. Ganz voran, wie es sich für eine Startbahn gehört, ein Flugzeug aus Holz, das auch ohne Pilotenschein zu bedienen ist. Davon machten die Mädchen und Jungen bei der Eröffnungsfeier ausgiebig Gebrauch. Allerdings war die Witterung nicht unbedingt förderlich, denn immer wieder unterbrach beziehungsweise behinderte ein heftiger Sommerregen die Aktivitäten im Freien. Mit einem in jeder Hinsicht warmen Regen hatte zuvor der Träger der Kindertagesstätte, die Vereinigung Hamburger Kindertagesstätten gGmbH, den Kindergarten in Steinwurfnähe zum Flughafen bedacht. Geschätzte 60.000 Euro hat die Neugestaltung des Geländes gekostet – weitere Ausgaben werden folgen. Denn ständig werden auch die Räumlichkeiten der aus den siebziger Jahren stammenden Einrichtung den aktuellen Bedürfnissen angepasst.
Ebenso wichtig – gesunde Ernährung. Hauswirtschaftsleiterin Sabine Schoof ist stolz darauf, dass die Qualität der hier selbst zubereiteten Mahlzeiten nicht nur von den Kindern gelobt wird, sondern auch von fachkundiger Seite offiziell bestätigt wurde. Denn die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat die Küche der Kita zertifiziert und mit ihrem Logo ausgezeichnet.
Karin Jodorf-Olm, eine der Leiterinen am Erdkampsweg, betont, dass hier natürlich nicht nur das Essen stimmt. „Mit unseren
22 MitarbeiterInnen achten wir sehr darauf, dass jedes Kind mit seinen speziellen Bedürfnissen wahrgenommen und gefördert wird. Nächstes Ziel ist es, die Kindertagesstätte den Anforderungen an eine integrative Betreuung anzupassen. Mit anderen Worten – die Zeit bleibt am Erdkampsweg nie stehen.“ (fjk)
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