Portrait von Peter Schulz in Hamburg enthüllt

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Bürgermeister Olaf Scholz und Witwe Sonja Schulz enthüllten am Freitag im Rathaus das Portrait des verstorbenen Bürgermeisters Peter Schulz Foto: Röhe

Langenhorner mit Bild im Rathaus geehrt

Hamburg. „Mit Peter Schulz hat Hamburg einen Anwalt hanseatischer Politik verloren. Er hat das Prinzip der sozial verpflichteten, freiheitlichen Demokratie mit Nachdruck vertreten“, sagte Bürgermeister Olaf Scholz jetzt über einen seiner Vorgänger. Am vergangenen Freitag enthüllte Scholz ein Portrait des ehemaligen Hamburger Regierungschefs (1971-1974) im Rathaus.
Mit 41 Jahren war Peter Schulz (SPD, †83) der jüngste Bürgermeister der Hansestadt seit 1678 geworden. Im Anschluss war er von 1975 bis 1986 mit nur sechs Monaten Unterbrechung Präsident der Bürgerschaft. Der gebürtige Rostocker lebte bis zu seinem Tod in der Langenhorner Moorreye.
Bei der feierlichen Enthüllung des Portraits waren unter anderem Witwe Sonja Schulz und  Sohn Olaf Schulz-Gardyan, sowie Ex Bürgermeister Ortwin Runde anwesend.
Schulz starb am 17. Mai 2013 nach langer Krankheit. Altbundeskanzler Helmut Schmidt, mit Schulz länger als 50 Jahre befreundet, würdigte ihn in seiner Trauerrede als „absolut zuverlässigen Anwalt des Rechts und der Demokratie“. (mr)
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