Richtfest am Eberhofweg

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Schulleiterin Amelie Meyer-Marcotty und Verwaltungs-direktor Volker Reitstätter (r.) vom Katholischen Schulverband Hamburg bei der Richtfeier Foto: Krause

Bauarbeiten zur Erweiterung der katholischen Schule bei vollem Schulbetrieb im Plan

Langenhorn Mit einem Richtfest ist die katholische Katharina-von-Siena-Schule in die Endphase ihrer Erweiterung gestartet. Auf dem Gelände der dreizügigen Vor- und Grundschule am Eberhofweg entstehen bis zum Sommer ein zweigeschossiger Neubau mit Klassen-, Vorschul- und Verwaltungsräumen, Differenzierungs- und Gruppenräumen sowie einem Naturlehrraum. „Dieser Erweiterungsbau ist ein
wirklicher Quantensprung“, so Volker Reitstätter, Verwaltungsdirektor des Katholischen Schulverbandes, „denn wir verdoppeln die Gesamtnutzfläche der Schule auf 2.700 m2.“ Insgesamt investiert der Katholische Schulverband Hamburg mit Unterstützung des Erzbistums Hamburg 3,35 Millionen Euro in die Erweiterung des Grundschulstandortes.

Chill-Zone


Besonderer baulicher Höhepunkt ist die im Obergeschoss geplante „Chill-Zone“ zum Entspannen, deren gebogene Wände einen kreisrunden, leicht
erhöhten Bereich umschließen werden. Eine Klarglaskuppel mit einem Durchmesser von drei Metern gibt den Kindern zukünftig den Blick in den Himmel frei. Im hinteren Teil des Schulgebäudes entsteht eine Schulkapelle, die mit Bleikristallfenstern der ehemaligen Kapelle der Katholischen Akademie am Herrengraben ausgestattet wird. Schulleiterin Amelie Meyer-Marcotty dankte hoch vom Gerüst den Bauleuten, Architekten und nicht zuletzt dem katholischen Schulverband für die Bildungsoffensive in Stein und Stahl. Denn bei laufendem Schulbetrieb wurden 330 Kubikmeter Steine und 30 Tonnen Stahl verbaut, die nun mit Garanten dafür sind, dass die Schule für lange Zeit den Anforderungen eines optimalen Schulbetriebes gerecht sein wird. Eine Schule mit Nachmittagsangebot (GBS) benötigt nicht nur mehr, sondern auch ganz andere Räume, die nun geschaffen wurden.
Dennoch bleiben Wünsche offen. Der Katholische Schulverband hat nicht nur in Langenhorn viel Geld in Erhaltung und Erweiterung seiner 21 Grund- und Stadtteilschulen sowie der drei Gymnasien in allen Hamburger Bezirken investiert.
Der Verband hofft nun darauf, dass sich ehemalige Eltern und Schüler mit der Schule solidarisch erklären und auf Spendenbasis die Neugestaltung des Schulhofs mittragen. (fjk)
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