Richtfest am Tannenweg

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So soll das neue Wohnhaus am Tannenweg aussehen, wenn es fertig istGrafik: Fluwog
 
Fluwog -Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Klagge (l.), Vorstandschef Burkhard Pawils und Bezirksamtsleiter Harald Rösler (M.) beim Richtfest

Fluwog investiert mehr als sechs Millionen Euro

Von Franz-Josef Krause
Langenhorn. „Dieser Stadtteil wird immer beliebter“, stellte Bezirksamtsleiter Harald Rösler in seinem Grußwort zum Richtfest am Tannenweg in Langenhorn fest. „Langenhorn wird langfristig ein Stadtteil sein, in dem man gern zuhause sein möchte.“ Damit sprach Röser vermutlich vielen Gästen des Richtfestes, die hier ab April 2014 ihre neuen Wohnungen beziehen werden, aus dem Herzen.

Bezug im April

Er sprach aber auch für die Wohnungssuchenden, die sich vergeblich darum bemüht haben, hier eine neue Unterkunft zu erhalten und nun enttäuscht sind. „In der Tat haben wir für dieses Objekt deutlich mehr Anfragen bekommen, als wir Wohnungen zu vergeben hatten“ so Jörg-Michael Meß, Fluwog-Abteilungsleiter Vermietung. „Als Baugenossenschaft ist es unsere vorrangige Aufgabe, für die Mitglieder unser Genossenschaft Wohnraum zu schaffen. Die konkrete Situation bei der Fluwog weist einen Wohnungsbestand von rund 4.000 Einheiten auf. Dem stehen 6.650 Mitglieder gegenüber.“

Wie man an eine der Wohnungen kommt

Haben da Außenstehende überhaupt eine Chance? „Durchaus, sie müssen nur etwa alle sechs Monate uns gegenüber das unveränderte Interesse an einer Wohnung deutlich machen“, beschreibt Meß die Situation. Dafür gebe es einen Grund: „Bei der derzeitigen Wohnungsmarkt-Situation hat eigentlich jeder Interessent gleichzeitig mehrere ‚Eisen im Feuer‘, sodass wir nicht wissen können, ob der Wohnungswunsch weiter besteht. Das permanent selbst abzufragen, übersteigt unsere Möglichkeiten.“ 40 Prozent der zukünftigen Bewohner am Tannenweg seien heute noch nicht Mitglieder der Genossenschaft und würden ihre Anteile erst bei Wohnungsbezug erwerben.
So wie Gerd und Petra Albrecht. „Wir sind richtige Langenhorner“, erzählt Petra Albrecht, „und haben gar nicht weit von hier lange Zeit gewohnt. Als
wir bei einem Spaziergang sahen, dass hier gebaut werden soll, war für uns klar – das wäre etwas für uns.“ Ihr Interesse galt einer der zwölf auf dem 2. Förderungsweg geplanten Drei-Zimmer-Familienwohnungen mit 75 Quadratmetern Wohnfläche.
Beim Gespräch in der Musterwohnung war den Albrechts anzumerken, wie glücklich sie sind, hier ab April 2014 ein neues Dach über dem Kopf zu haben. „Bezüglich des Bodenbelages konnten wir sogar unsere Vorstellungen einbringen“, berichtet Gerd Albrecht „der Neubau an der Stelle des alten Fluwog-Verwaltungsgebäudes gefällt mir in jeder Hinsicht. Besonders die Klinkerfront ist sehr gelungen und die günstige Energiebilanz des Hauses finde ich beeindruckend.“
Mit dem nun gerichteten Gebäude ist die Baugenossenschaft wieder näher an ihre Fughafen-Wurzeln gerückt. Denn am 9. Februar 1949 hatten Mitarbeiter des Hamburger Flughafens die Gemeinnützige Baugenossenschaft Fluwog eGmbH gegründet. Aus der Fusion mit dem Bauverein Nordmark, die im Jahr 1969 stattfand, ging dann die Baugenossenschaft Fluwog-Nordmark eG – heute kurz „Fluwog“ genannt – hervor. Der Name „Fluwog“ leitet sich aus FLUghafen-WOhnungsbauGenossenschaft ab. Da passt es, dass regelmäßig Flugzeuge niedrig in Richtung Airport am Neubau in Langenhorn vorbeiziehen. (fjk)
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