Schüler essen schöner

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Die umgestaltete Pausenhalle der Fritz-Schumacher-Schule verbindet zeitgemäße Technik und den Stil von Schumacher

Fritz-Schumacher-Schule: Umgestaltete Pausenhalle jetzt eingeweiht

Sie bietet in der Mittagszeit Platz für bis zu 160 Schüler zum Mittagessen und ist Treffpunkt zwischen den Trakten der „Kleinen“ und „Großen“: Nach einem halben Jahr Bauzeit konnte Ralf Pöhler, Leiter der Fritz-Schumacher-Stadtteilschule, jetzt die umgestaltete Pausenhalle offiziell einweihen.

Baujahr 1928

Ein typischer Schumacher-Bau aus rotem Backstein - seit 1928 steht er an der Straße Timmerloh. Hier sind jetzt die Fünft- bis Achtklässler der Stadtteilschule untergebracht. In den 80er-Jahren wurde die ehemalige Turnhalle bereits zur Pausenhalle umgestaltet. Dabei wurden zahlreiche Fenster zugebaut und die Decke abgehängt. „Das war ein Schlauch, durch den alle nur durchgerannt sind“, erinnert sich der stellvertretende Schulleiter Matthias Kohnen. „Jetzt ist es komplett anders. Wir sind begeistert.“ Seit knapp zwei Wochen ist die Halle in Betrieb. Bei der insgesamt 970.000 Euro teuren Umgestaltung versuchte das Bauteam um Architektin Barbara Fleckenstein den Schumacher-Stil in die heutige Zeit umzusetzen. Dazu gehört neben einer Farbgebung in Weiß, Anthrazit und Rot vor allem viel Licht.
Die Schüler können durch die Fenster aus den Treppenaufgängen in die Pausenhalle schauen, der Küchenbereich ist offen einsehbar. „Die Kinder sollen sehen, dass hier für sie das Essen bereitet wird“, hat Fleckenstein die Wünsche von Eltern und Lehrern umgesetzt.
Das Hauptproblem der alten Pausenhalle: der Lärm. „Es hat wegen der hohen Decken wahnsinnig gehallt“, berichtete Schulleiter Pöhler. Deshalb hat das Team von Beginn an einen Akustiker eingebunden: Mit Frank Chilinskis Hilfe wurden die Decken fachgerecht mit schalldämmenden Elementen versehen, zusätzlich sind an den Stirnseiten Schalldämper angebracht. Nach der Halle soll nun im nächsten Schritt die Fassade saniert und die Fenster energetisch auf den heutigen Stand gebracht werden.
Annette Becker vom Projektbüro Dohse schaut in die Zukunft des 86 Jahre alten Schulgebäudes: „In einer dritten Bauphase kommen die naturwissenschaftlichen Räume dran.“ (now)
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