Staatsrat warb für Olympia in Hamburg

Anzeige
Werbung für Olympia 2024 - bis 21. März leuchten fünf Scheinwerfer jeden Abend auf dem Dach von Globetrotter in Barmbek in den Himmel Foto: mdt

„Olympia ist eine Chance für Hamburg“, sagt Bürgerschaftsabgeordnete Andrea Rugbarth

Langenhorn Die Kosten, die Infrastruktur- und Umweltprobleme, der Fluglärm - das sind nur einige der Stichworte, die Hamburgs Bürger umtreiben, wenn sie an Olympische Spiele in der Hansestadt denken. Das wurde einmal mehr deutlich, als jetzt bei Tomfort eine öffentliche Info-Veranstaltung zum Thema stattfand. Die Bürgerschaftsabgeordnete Andrea Rugbarth hatte Sport-Staatsrat Karl Schwinke zu Gast, der seinen kurzfristig erkrankten Innensenator vertrat. „Olympia ist eine Chance für Hamburg“, konstatierte Rugbarth gleich zu Beginn, und Schwinke lieferte die politischen Aussagen dazu - allerdings ohne konkrete Zahlen zu den Kosten zu nennen: „Daran arbeiten wir, wenn wir den Zuschlag haben.“ Olympia in Hamburg solle nicht zu Lasten sozialer Kriterien gehen, zusätzliche Schulden sollten nicht gemacht werden. Ohnehin nötige Investitionen in die Infrastruktur könnten vorgezogen werden, und Hamburg setzt auf private Investoren. Beim Thema Flugverkehr wolle man mit Airbus zusammenarbeiten und dessen Flugplatz in Finkenwerder mit nutzen.
Der Deutsche Olympische Sportbund entscheidet am 21. März, ob Hamburg oder Berlin ins Rennen um die Spiele 2024 oder 2028 geschickt werden. Bis dahin gelte es, so Schwinke, den Olympischen Geist bei den Hamburgern wachzurufen und eine hohe Akzeptanz zu erzeugen: „70 Prozent wären gut“. Bei einer Befragung im Oktober waren nur 54 Prozent für Olympia in Hamburg. In Langenhorn konnte der Staatsrat zumindest einige Bedenken zerstreuen - auch ohne konkrete Zahlen zu nennen. (bcb)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige