Tierschutz aus Hamburg

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Drei für die Tierhilfe aktiv (v.l). Angelika Maßberg mit ihrem Schützling Shiva, Birgit Peter, Svenya Fraatz Foto: dmh

„Terra Mater:“ Einsatz für Vierbeiner in Not

Von Daniela Maria Hübsch
Hamburg. Verwahrloste Pferde, ein Hund, der vor einem Baumarkt ausgesetzt wurde, und ein Hängebauchschwein, das sich verlaufen hatte: Die Tierdramen, von denen im Verein Terra Mater (lateinisch: Mutter Erde) berichtet wird, spielen sich im ganzen Bundesgebiet ab. Langenhorn spielt jedoch im Einsatz für Tiere und Umwelt eine wichtige Rolle.
Der eingetragene Verein wurde 1996 in Hamburg gegründet. Seit Anfang 2013 ist er als gemeinnützig anerkannt. Der Verein arbeitet bundesweit in Kooperationen mit Gnadenhöfen und Wildtierstationen. 35 Stationen mit freiwilligen Helfern stehen teils rund um die Uhr bereit um zu helfen, wenn Tiere in Not sind. Vom Langenhorner Büro am Oehleckerring aus koordiniert Angelika Maßberg die Tierhilfsaktionen in Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Von Langenhorn werden auch die 23.000 Vereins-Mitglieder betreut. Der Verein finanziert seine Arbeit aus Mitgliedsbeiträgen, auch Spenden sind erwünscht. Neben Tierhilfe wird auch Jugendarbeit groß geschrieben. Mit Schulen und Kindergärten gibt es Aktivitäten, bei denen der Nachwuchs die Arbeit auf einem Tierhof erleben und mit anpacken kann.
Beim Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), das die Vergabe von Spendensiegeln prüft, ist Terra Mater bekannt, bislang gab es über den Verein keine Beschwerden. Terra-Mater-Pressesprecherin Svenya Fraatz sagt, der Verein würde noch beraten, ob ein Spendensiegel beantragt wird. Das koste ja auch Geld. Geld, das lieber in die Hilfe für geschundene oder hilflose Tiere investiert werde.

terra-mater.de
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