Von „Xaver“ verweht

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Die Feuerwehr musste anrücken, um zu verhindern, dass ein Baum auf Häuser stürzte. Andere Stämme waren bereits gefällt wordenFoto: Björn Sommer/wb

Airport: 224 Verbindungen storniert. Bäume geknickt

Hamburg. Sturmtief „Xaver“ hat in der vergangenen Woche in der Hansestadt gewütet, doch lange in Hamburgs Norden nicht so „heftig“ wie befürchtet: umgestürzte Baume und Dachziegel waren die Hauptprobleme.
„Xaver war weniger schlimm als Christian“, sagt Ralf Antusch, stellvertretender Wehrführer der Freiweilligen Feuerwehr Fuhlsbüttel, „unsere Einsätze konzentrierten sich diesmal mehr auf den Dachbereich und weniger auf umgefallene Bäume und abgebrochene Äste.“ Am Donnerstag musste die Wehr insgesamt neun Mal zwischen 15.30 und 23.30 Uhr ausrücken. Am Hamburg Airport blieben die Flugzeuge an beiden Tagen 224 Mal am Boden oder sie flogen die Hansestadt gar nicht erst an. „Gestrichen“ war an den Anzeigetafeln in den Terminals zu lesen und bis auf wenige „gestrandete“ Fluggäste war es am Flughafen eher menschenleer. Kleingartenfreund Christian Husert begutachtete den Sturmschaden am Wochenende in seiner Langenhorner Parzelle: „Xaver“ hatte eine Rankkonstruktion samt Baum abgeknickt. Den Nachbarn traf es schlimmer: Hier hatte der Sturm eine komplette Sichtschutzwand umgeworfen und das Gewächshaus beschädigt. (nk)
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