Was das Kirchenfenster zeigt

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Der Künstler Klaus Wallner schuf das Kirchenfenster von St. Jürgen im Jahr 1955 Foto: Krause
Hamburg. Insider wissen es schon lange – die Kulturbehörde bestätigte es im Jahr 2003: die kleine Kirche St. Jürgen im Norden Langenhorns ist etwas ganz Besonderes – sie ist ein Denkmal. So ist es nur folgerichtig, dass die Gemeinde am Tag des offenen Denkmals ihre Kirche für jedermann öffnet. Das Gebäude wurde 1938/1939 nach einem Entwurf des Architekten Gerhard Langmaack errichtet. Sie ist seine erste Kirche in Hamburg und kombiniert den „Heimatschutzstil“ der NS-Zeit mit Elementen des „Neuen Bauens“. Insbesondere der Turm zeigt deutlich den für den Heimatschutzstil typischen Burg- und Wehrcharakter. Um kriegswichtigen Stahl zu sparen, wurde im Innenraum Holz verbaut. Im Mittelpunkt des Interesses jedoch soll das große, 1955 von Klaus Wallner geschaffene Fenster über dem Altar der Kirche stehen. Pastor Wolfgang Peper bietet Erklärungen zum biblischen Hintergrund – der Offenbarung des Johannes – und zu seiner Interpretation durch den Künstler, der auch die Fenster der Kreuzkirche in Henstedt-Ulzburg geschaffen hat, an. (fjk)
Sonntag, 14. September, ab 12 Uhr, Kirche St. Jürgen, Eichenkamp 10
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