Wohnen bei „Santa Fu“ passé

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Auf diesem rot umrandeten Teilstück von „Santa Fu“ hätten Wohnungen entstehen sollenFoto: FHH

Neues Bauprogramm listet Projekt noch auf. Doch es gibt viele Bedenken

Hamburg-Nord. Die Bezirksverwaltung Nord sieht wenig Chancen, auf einem Teil des Geländes der Haftanstalt Fuhlsbüttel Wohnungen zu bauen. Dieser Plan, von Justizsenatorin Jana Schiedek ins Spiel gebracht, hatte vor vor gut zwei Jahren landesweit für Furore gesorgt. Damalige Schätzungen waren von rund 250 Wohnungen ausgegangen. Die jetzt erschienene Zweite Fortschreibung des Wohnungsbauprogramms für den Bezirk Nord listet das Projekt zwar noch auf. „Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich des Denkmalschutzes, der Ausnutzbarkeit der Fläche und der Sicherheitsbedürfnisse der Justizvollzugsanstalt“, so ein Bezirkssprecher. Wie berichtet, müssten für einen Wohnungsbau mehrere denkmalgeschützte Gebäude abgerissen werden.Immerhin weist das 103 Seiten umfassende Programm „ein Potenzial für den Bau von rund 10.000 Wohneinheiten auf. Davon könnten rund 3.700 Wohnungen in diesem Jahr realisiert werden“, freut sich Amtsleiter Harald Rösler im Vorwort. Das wären rund 1000 genehmigte Wohneinheiten mehr als noch im vergangenen Jahr. (bcb)

Wohnungsbauprogramm 2014, kostenloses Druckexemplar abholbar im Bezirksamt, Kümmellstraße 6. Download: hamburg.de/hamburg-nord
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