Hamburg: Verwirrten gestoppt

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Polizeieinsatz vor dem Mehrfamilienhaus in der Theodor-Fahr-Straße Fotos: büh

Einsatzkommando überwältigte 54-Jährigen

Hamburg. Ein offensichtlich verwirrter Mann hat am vergangenen Dienstag einen Einsatz des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) in der Theodor-Fahr-Straße ausgelöst. Um 14.58 Uhr rief der 54-Jährige von seiner Wohnung aus, die nur wenige Schritte vom Bungalow des Altkanzlers Helmut Schmidt entfernt liegt, den Notruf der Polizei.
„Er drohte mit einer Harpune und Pistole alle umzubringen“, bestätigte Polizeisprecherin Karina Sadowski. Augenzeugen wollen statt einer Harpune eine Armbrust erkannt haben. 40 Beamte und das Mobile Einsatzkommando rasten zum Wohnhaus des Anrufers. Die Polizisten riegelten das Gebiet weiträumig ab und versuchten in das Treppenhaus des Vier-Parteien-Hauses zu gelangen.

In Psychiatrie

Von dort aus war der Anrufer bereits zu hören. Wiederholt drohte er, alle zu töten. Als der Täter die Tür öffnete und seine Wohnung verlassen wollte, gelang es den Einsatzkräften, ihn zu überwältigen und zu entwaffnen. Er wurde leicht am Ohr verletzt und per Rettungswagen in die Psychiatrie eingeliefert. (büh)
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