Einsam an der Spitze

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Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn peilen wieder 3. Liga an

Langenhorn. Die Saison in der Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein ist nur fünf Spieltage alt, und schon stehen die Handballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn einsam an der Tabellenspitze, nach dem 24:22 Sieg gegen HSG Jörl-Doppeleiche Viöl.
SCALA-Trainer Markus Risch gibt nichts auf das aktuelle Tabellenbild. „Nach fünf Spieltagen ist die Tabelle noch nicht wirklich aussagekräftig. Ich hatte die HSG beispielsweise viel besser als platziert eingeschätzt“, sagt Risch. Die HSG Jörl-Doppeleiche Viöl rangiert auf dem drittletzten Tabellenplatz.
Und so wurde die Partie gegen das Team aus der Flensburger Vorstadt zu einer ganz engen Partie. „Bei uns kamen diesmal aber auch ein paar negative Aspekte zusammen, die sich dann aufschaukelten“, sagte Risch. Zum einen fehlten mit Manuela Roth, Lena Grewe, Nina Schmidt und Angela Henz vier wichtige Spielerinnen, so dass Risch zum Improvisieren genötigt war. Dann versiebte sein Team Torchancen, „die für drei Spiele gereicht hätten“. Unter diesen Rahmenbedingungen legten die Alstertal-Langenhornerinnen zunehmend Nervosität an den Tag, die natürlich den Spielfluss hemmte.
Glücklich ist, wer in solch einer Situation Torfrauen wie Stefanie Riebe oder Laura Hinz hat. „Zusammen mit der diesmal nicht eingesetzten Andrea Schulze habe ich die drei besten Torfrauen der Liga“, lobte Risch seine Keeper. Die waren diesmal der Rückhalt, dass der SC Alstertal-Langenhorn zum fünften Male als Sieger vom Feld ging.
In der Summe gibt das eine beeindruckende Dominanz in der aktuellen Tabelle. Der SC Alstertal-Langenhorn führt mit 10:0 Punkten und einem Torverhältnis von 165:108 die Liga an. Die Tordifferenz ist mit plus 57 Treffern fast doppelt so groß wie die der zweitplatzierten HSG Kropp-Tetenhusen (+30).
Natürlich fasst der SC Alstertal-Langenhorn nach solch einem Saisonstart den Wiederaufstieg in die 3. Liga ins Visier. Trainer Markus Risch weiß aber, dass sein Team für den Aufstieg noch nicht bereit ist. „Zum einen haben wir uns gegen die starken Teams in unserer Liga noch nicht bewährt, zum anderen müssen wir uns im Aufstiegsfall verstärken“, stellt Risch fest. Die erste Nagelprobe gibt es an diesem Wochenende. Der SC Alstertal-Langenhorn muss zum Spitzenspiel bei Verfolger HSG Kropp-Tetenhusen antreten.
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