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Kai Kespohl, Trainer der Oberliga-Handballerinnen Foto: tm

Team Alstertal-Langenhorn siegreich

Fuhlsbüttel Wer in den Herbstmonaten als Fan des lokalen Handballsports einen Blick auf die Tabelle der Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein warf, der war in schöner Regelmäßigkeit um den Schlaf gebracht. Die Frauen des SC Alstertal-Langenhorn scheuchten da die Liga vor sich her. Doch seit ein paar Wochen lassen die Handballerinnen mit ungeahnten Siegen aufhorchen. Sogar die Abstiegsplätze haben sie inzwischen verlassen.
Für Trainer Kai Kespohl ist die wundersame Wandlung nachvollziehbar. „Wir haben in der Hinserie vier Spiele mit nur einem Tor Differenz verloren. Da haben wir gezeigt, dass wir oberligatauglich sind. Nur haben wir es da verpasst, uns für unsere Leistung zu belohnen“, schaut Kespohl auf die bisher gespielte Saison zurück. Inzwischen hat sich das Team gefunden und ist wirft mehr Tore, um in schöner Regelmäßigkeit als Sieger vom Platz zu gehen.
Ein weiterer Aspekt der Leistungssteigerung ist die Umstellung in der Abwehr. Kespohl ließ sein Team zu Saisonbeginn eine anspruchsvolle 3:2:1 Abwehr spielen. Die ist, gerade wenn sie im Frauenbereich gut gespielt wird, nur unter größtem Aufwand zu knacken. Das Problem bei dieser Deckungsvariante ist aber, dass sie sehr viel Kraft kostet. Offensichtlich zu viel Kraft für die Alstertal-Langenhornerinnen, weshalb Kespohl zur defensiveren 6:0 Abwehr wechselte.
Tabellenführer TSV Altenholz wurde in deren Halle mit 25:23 geschlagen, der Tabellenzweite ATSV Stockelsdorf ebenfalls in deren Halle mit 29:28 bezwungen. Im letzten Heimspiel wurde der THW mit 39:25 auseinander genommen.
Mit diesen Gewinnen hat der SC Alstertal-Langenhorn nicht nur den Anschluss an das Mittelfeld geschafft, sondern auch die Abstiegsplätze der Oberliga verlassen. „Wir spielen noch gegen die gesamte Konkurrenz aus dem Tabellenkeller. Wir haben es selber in der Hand, unser Ziel den Klassenerhalt zu schaffen“, sagt Kai Kespohl. Im nächsten Heimspiel gegen GH Lübeck soll der nächste Schritt in diese Richtung gemacht werden. Der Tabellenletzte gastiert am Sonntag, 22. Februar in der Lüttkoppel-Halle. Anwurf der Partie ist um 16 Uhr. (tm)
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