UHC-Damen unterliegen im Finale

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Schwerer Schlag für den UHC. Nationalspieler und Jugendtrainer Moritz Fürste wird den Verein verlassen und im Ausland weiter Hockey spielen. Foto: Maibom

Auch die Hockey-Herren gehen leer aus

Hummelsbüttel/Berlin. Glück und Pech liegen bisweilen ganz dicht beieinander. Das mussten die Damen des Uhlenhorster HC bei der Endrunde um die Deutsche Hockeymeisterschaft erfahren. Einem glücklichen 3:2 Halbfinalsieg über den Berliner HC folgte keine 24 Stunden später eine ganz unglückliche 0:1 Finalniederlage gegen Rot-Weiß Köln.
Durch Treffer von Lisa Hahn (2) und Eileen Hoffmann hatte der UHC bereits 3:0 gegen Endrundengastgeber Berlin geführt, als Rekordnationalspielerin Natascha Keller zwei Treffer für die Berlinerinnen erzielte.
Die letzten Minuten war das Halbfinale ein Spiel auf ein Tor, und zwar das des UHC. Doch mit Glück und Geschick verteidigte der UHC den Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Das Finale war dann eine Analogie des Endspiels von Bayern München in der Championsleague. Der UHC war gegen Köln drückend überlegen. Bereits in der ersten Spielminute kam der UHC zur ersten Strafecke, Nina Notmann scheitert an Julia Ciupka im Kölner Tor. Die folgenden 70 Spielminuten boten
klassisches Einbahnstraßen-Hockey: Der UHC druckvoller, attackierte bereits im gegnerischen Viertel. Rot-Weiss Köln stand defensiv kompakt und war nur selten torgefährlich. Beinahe im Minutentakt tauchten die Hanseatinnen stattdessen vor dem RWK-Kasten auf.
Doch, ähnlich wie die Bayern, trafen die Hamburgerinnen das Tor nicht.
Stattdessen gab es in der 48.Minute die überraschende Führung für die Rheinländerinnen. Ein Abwehrschnitzer und Stefanie Schneider konnte das 1:0 für Köln erzielen.
Dabei blieb es. Statt der erfolgreichen Titelverteidigung gab es beim UHC ungehemmte Tränen der Enttäuschung.
Auch bei den Herren ging der UHC leer aus. Das Team von Trainer Martin Schultze scheiterte im Halbfinale mit 0:4 am Berliner HC, der am Folgetag durch ein 2:1 gegen Rot-Weiß Köln Meister wurde. „Berlin hat ein fantastisches Spiel gemacht, uns nicht einmal reinkommen lassen und blendend verteidigt. Wir konnten keinen unserer Pläne umsetzen und waren einfach zu lethargisch“, sagte Schultze, die Berliner Überlegenheit anerkennend. Nicht nur auf dem Spielfeld verloren die Hummelsbütteler.
Nationalspieler Moritz Fürste wird den Verein verlassen und im Ausland weiterspielen. Auch Oliver Korn wird den Club für ein Jahr verlassen. Martin Schultze wird nach dem Ausscheiden der beiden Schlüsselspieler sein Team für die kommende Saison neu aufstellen müssen.
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