Aufregung um die Schule am See

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Hier wird ein erfolgreiches pädagogisches Konzept gelebt. Vergeblich hoffte der Elternrat bisher auf breite Unterstützung der Politik. Foto: Sobersko

Warten auf Machbarkeitsstudie: Schule will in Sachen Bildungszentrum Klarheit

Steilshoop. Kürzlich führte ein Flyer der SPD zu Aufregung um die Schule am See in Steilshoop.
Von der SPD lediglich als Zusammenfassung und Jahresbilanz gedacht, lasen einige der Beteiligten dort mehr „hinein“ und vermuteten, dass die SPD bereits Kenntnisse von der Machbarkeitsstudie und möglicher Umsetzungsszenarien habe.
„Dies ist nicht der Fall“, so Anja Quast von der SPD. „Wir wollten in dem Flyer lediglich Jahresbilanz ziehen. Die Ergebnisse der Studie liegen uns nicht vor. Senator Ties Rabe hat sie selber gerade erst erhalten“. Also: Kein geheimes Hintergrundwissen.
Doch ganz ohne Sorgen geht es zurzeit nicht zu in der Schule am See. Verzweifelt bemüht sich die Schule, insbesondere der Elternrat, Einblick in die Machbarkeitsstudie zu bekommen.
Doch seitens der Behörde teilte man mit, das Ergebnis würde demnächst – vermutlich am runden Tisch – der Öffentlichkeit, also dem ganzen Stadtteil vorgestellt. Ganz besonders drückend ist die Situation für die Schule geworden, seitdem man sie in Sachen Bildungszentrum zum Zünglein an der Waage macht.
Die Handelsschule, bisher ebenfalls am Gropuisring untergebracht, erwägt den Weggang. Sollte nun die Schule am See ihr ursprüngliches Ziel weiterverfolgen, nämlich den Schulbetrieb allein am Standort Borchertring durchzuführen und sich vom Gropiusring zurückzuziehen, dann – so wird behauptet – gerieten die noch verbleibenden Institutionen wie Elternschule oder Rebus dort in Gefahr. Ute Mordhorst, Elternratsvorsitzende der Schule am See ist bestürzt über die Position, in die die Schule gedrückt wird.
„Dagegen verwahren wir uns ausdrücklich. Wir haben sehr großes Interesse daran, dass die im Bildungszentrum ansässigen Institutionen dem Stadtteil und somit auch den Schülern erhalten bleiben. Die Zusammenarbeit ist gut und sehr wichtig. Aber das darf nicht dazu führen, dass wir unsere Interessen hintenanstellen“. Gebannt warten nun alle Seiten auf die Veröffentlichung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie und die sich daraus gebenden Umsetzungsoptionen. Im besten Fall finden Stadtteil und Politik einen gemeinsamen Weg zum Wohle aller (ts)
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