Haferblöcken: Bauarbeiten ruhen

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Anfang März: Erste Bauarbeiten. Jetzt geht es erstmal nicht weiter Foto: BUND
Hamburg: Haferblöcken |

Nach Protesten ruhen die Baugebiet „Östlich Haferblöcken“

Billstedt Nach der Protestaktion des Bund Naturschutz und der Bürgerinitiative Natürlich Mittendrin ruhen die Arbeiten für das Baugebiet „Östlich Haferblöcken“ (das Wochenblatt berichtete). Bezirksamtssprecherin Sorina Weiland bestätigte entsprechende Informationen und fügte hinzu, man könne unterschiedlicher Auffassung darüber sein, welche Arbeiten von den erteilten Genehmigungen gedeckt seien. Darüber wird jetzt gesprochen. Wie mehrfach berichtet, sollen auf dem Gelände Flüchtlingsunterkünfte mit der Perspektive Wohnen und reguläre Wohnungen entstehen. Ein zweites Projekt Am Haßloredder wird schon länger nicht mehr verfolgt. Kritiker wenden ein, dass die Baufläche eigentlich weiter naturbelassen bleiben müsse. „Östlich Haferblöcken“ gehört zu hamburgweiten Planungen, die vom Senat angestoßen, zu vielen Diskussionen und Protesten geführt haben. Umstritten ist sowohl der Umgang mit Freiflächen als auch der Umstand, dass für die Projekte ein Paragraph des Baugesetzbuches genutzt wird, der verkürzte Planungen ermöglicht. Bund, Naturschutz und BI hatten die Baufläche kürzlich symbolisch besetzt und auf die nach ihrer Meinung rechtlich nicht gedeckten, bauvorbereitenden Arbeiten aufmerksam gemacht. (fbt)

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