Quartier mit Entwicklungspotenzial

Anzeige
Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff beschreibt Finanzsenator Peter Tschentscher die Vorzüge einer Umgestaltung des Brauhausquartiers. Foto: Bätz

Finanzsenator Tschentscher besucht Brauhausviertel

Wandsbek. Hamburgs Finanzsenator Peter Tschentscher ist ein viel beschäftigter Mann, denn neben seiner Tätigkeit den Hamburger Haushalt zu führen, hat seine Behörde auch die Aufsicht über die sieben Bezirke. Genau in dieser Eigenschaft besuchte er Ende Februar Wandsbek und seinen Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff. Es ging in seinem Gespräch mit Ritzenhoff natürlich auch um die künftige Entwicklung Wandsbeks. Und hier steht das Brauhausquartier unweit des Wandsbeker Rathauses ganz oben für die Wandsbeker Politik. Kein Wunder also, dass der Finanzsenator sich selbst vor Ort ein Bild machen wollte. Mit Thomas Ritzenhoff, Holger Gnekow, Vorsitzender vom Verein City Wandsbek e.V., Stadtplaner Friedhelm Otterbach sowie einigen Vertretern des Dezernates Wirtschaft, Bauen und Umwelt, bestückt mit Skizzen und Plänen brach er zum Rundgang durch das Brauhausquartier auf. Seit 2007 lotet man in Wandsbek aus, welche Möglichkeiten das Quartier bietet.
Das Viertel, rund elf Hektar groß, zeichnet sich durch eine meist kleinteilig häufig von Gewerbe genutzte Bebauung aus. Es besitzt Baulücken und oftmals eine modernisierungsbedürftige Bausubstanz. Es gibt heute laut Otterbach nur noch 60 Wohnungen in dem Gebiet das hinter der Wandsbeker Marktstraße liegt, und von dort bis zum Mühlenteich reicht. Durch die Aufwertung des Gebietes verspricht man sich in der Wandsbeker Verwaltung und Politik, so Ritzenhoff vier positive Punkte: „Die Stärkung Wandsbeks als Wirtschaftsstandort , da das Brauhausviertel unmittelbar neben der Wandsbeker City liegt, die Schaffung von neuem attraktiven Wohnraum, die Verbesserung Wandsbeks als Einkaufsort (Erweiterungsflächen), aber auch die Aufwertung von Grün- und Erholungsflächen rund um den Wandsegrünzug und Mühlenteich. Dass, das nicht von heute auf morgen geht, war allen Beteiligten des Rundganges klar, denn hier muss auch das hier ansässige Gewerbe und Handwerk beteiligt sein. Hier hofft Ritzenhoff auf das Engagement der Stadt, die Unterstützung bei der potentiell nötigen Umsiedlung bestimmter Gewerbebetriebe geben könnte. Tschentscher nahm diesen Wunsch mit, aber damit war sein Aufenthalt in Wandsbek noch nicht vorbei. Der Finanzsenator war zum Abschluss noch kurzzeitig Gast der folgenden Wandsbeker Bezirksversammlung. (hbz)
Anzeige
Anzeige
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige