„De Fähr Kroog“: Ein Gleichnis in drei Akten

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Das plattdeutsche Stück „De Fähr Kroog“ ist ein Gleichnis in drei Akten repro: jae

Theater-Premiere am 10. März im Festsaal Falkenberg

Von Hans-Eckart Jaeger
Norderstedt
Sie stand 27 Jahre auf der Bühne, zuletzt am 17. September 2015 in dem Kriminalstück „Amaretto“. Doch jetzt tritt Marina Mello kürzer. „Ich bin schließlich schon 72 Jahre alt“, sagt sie. Seit einem Jahr ist sie Vorsitzende des Norderstedter Amateurtheaters.„Gedrängelt habe ich mich um dieses Ehrenamt nicht“, versichert Marina Mello. „Aber als ich gefragt wurde, habe ich nicht ‚nein‘ gesagt. Es ist eine schöne Aufgabe. Norderstedts Stadtpräsidentin Kathrin Oehme war 30 Jahre die Chefin.“ Mello hat viel zu tun. Sie kümmert sich um die große Jubiläumsfeier, das Theater feiert nächstes Jahr 70-jähriges Bestehen. Außerdem ist sie „Assistentin“ von Regisseur Herbert Paschen im plattdeutschen Stück „De Fähr Kroog“, das am 10. März im Festsaal Falkenberg Premiere hat und das an zwei Wochenenden insgesamt zehn Mal aufgeführt wird. Es ist ein Gleichnis in drei Akten. „De Fähr Kroog“ erzählt eine spannende Geschichte um einen jungen Mann. Er will nach Amerika, doch es stürmt, er kann nicht über den Fluss, er muss eine Nacht im Fähr Kroog bleiben. Erst versucht es der trinksüchtige Wirt an sein Geld zu kommen. Dann versucht es die triebhafte Wirtin. Aber auch der Knecht, der Tod, streckt seine Hand aus. Aber weder Gier, Leidenschaft oder gar der Tod kommen ans Ziel. (jae)

Donnerstag, 10. März, 20 Uhr (Premiere): Festsaal Falkenberg, Langenharmer Weg 90. Eintritt: 7 – 8 Euro
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