Die Logik der „Cavewomen“

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Ramona Krönke mimt eine sehr unterhaltsame Cavewoman Foto: wb

In ihrem Solostück rechnet Ramona Krönke ab

Norderstedt „Ich habe Tom rausgeschmissen, doch ich heirate ihn morgen trotzdem. Das ist kein Widerspruch, das ist weibliche Gewohnheit“, so beginnt „Cavewoman“ Heike (Ramona Krönke) vor ihrer Trauung mit Tom ihre Abrechnung mit den selbsternannten „Herren der Schöpfung“. „Cavewoman“ gibt den peinlicherweise zu früh erschienenen Hochzeitsgästen schnell noch einen Kurs in Sachen Mann-Frau-Beziehung. Mal mit der groben Steinzeit-Keule, mal mit den spitzen, perfekt gepflegten Nägeln einer modernen Höhlenfrau – aber immer treffend und saukomisch. „Wenn es Heike wirklich gäbe, wäre sie sicherlich nicht meine beste Freundin“, sagt die Schauspielerin, die mit „Cavewoman“ seit sechs Jahren auf der Bühne steht. „Aber ich würde sie auf viele Partys mitnehmen, weil sie so lustig ist.“ Das Solostück ist kein feministischer Großangriff auf die gemeine Spezies Mann, vielmehr ein vergnüglicher Blick auf das (Zusammen-)Leben zweier unterschiedlicher Wesen, die sich einen Planeten, ein Land, eine Stadt und das Schlimmste: eine Wohnung teilen müssen. (jae/wb)

Sonnabend, 12. März, 20 Uhr, Kulturwerk am See, Stormarnstraße 55
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