Buchpremiere: Die letzten Jahre von Helmut Schmidt

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Thomas Karlauf stellt seine neue Biographie über den „Elder Statesman“ aus Hamburg vor

Langenhorn Für eine Buchpremiere der besonderen Art kooperierte die Körber-Stiftung mit der Helmut und Loki Schmidt-Stiftung. So bot das vollbesetzte KörberForum am Kehrwieder in der HafenCity den passenden Rahmen. Stefan Herms, geschäftsführender Vorstand der Stiftung begrüßte Gäste, die regelmäßig in Langenhorn Station machten: Im Gespräch mit Peer Steinbrück, dem ehemaligen Bundesfinanzminister und Wegbegleiter des Altkanzlers, stellte Thomas Karlauf sein neues Buch vor: „Helmut Schmidt – Die späten Jahre“. Eben diese Zeit schildert er detailliert und packend. Das Werk entstand großenteils im Dialog mit Helmut Schmidt und in seinem Archiv am Neubergerweg 80. Die meisten Schmidt-Biografien enden mit seinem Abschied aus dem Kanzleramt im Oktober 1982. Dabei erlangte „Deutschlands letzter öffentlicher Raucher“ erst danach eine außergewöhnliche Popularität: als „Elder Statesman“ international gefragt, als streitbarer Geist und politischer Visionär ebenso wie als Publizist und Mitherausgeber der Wochenzeitung „Zeit“. „Schmidt provozierte gerne, sprach den Leuten nicht nach dem Munde und wurde dafür nie mit einem Shitstorm abserviert – phantastisch.“ Peer Steinbrück schätzte den scharfen Verstand, den sein Freund auch hochbetagt bewiesen hatte. „Karlaufs Biographie setzt Standards, die schwerlich zu übertreffen sind“, lobt er das Buch. (wh)
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