Der Hamburger Flughafen des Altkanzlers

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Bürgermeister Olaf Scholz und Flughafenchef Michael Eggenschwiler enthüllen die Porträts zur Helmut-Schmidt-Ausstellung Foto: Nowatzky

Offizielle Umbenennung in „Hamburg Airport Helmut Schmidt“

Hamburg-Fuhlsbüttel Seit dem 10. November, dem 1. Todestag des Staatsmannes aus Langenhorn, trägt der Hamburger Flughafen zusätzlich den Namen „Helmut Schmidt“. „Eine Erinnerung nicht nur an den Staatsmann und Weltbürger, sondern auch an einen sehr aufmerksamen Freund unserer Stadt“, sagt Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz. Bürgerschaft und Senat hatten sich gemeinsam grünes Licht für die Umbenennung gegeben. Die Ausführung passt zu Schmidt, dem Pomp und Prunk stets ein Gräuel war: 85 Zentimeter große Buchstaben am Terminal, Willkommensschilder an den Zufahrten, Aufkleber auf den Zugängen und an den Terminalbezeichnungen weisen auf den neuen Namensgeber hin. Ob in kleinen Anekdoten vom ersten Flughafenbesuch, die der Staatsmann gerne erzählte, als Leiter des Amtes für Verkehr in der Wirtschaftsbehörde, der 1952 die politischen Weichen für die Ansiedlung der Lufthansa Technik an seinem Heimatflughafen stellte oder später als Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates – mehr als fünf Jahrzehnte gehörte der Flughafen fest zu Schmidts Leben. Neben den Schriftzügen erinnert eine Dauerausstellung an den Langenhorner, der in seinem Doppelhaus als Kanzler und auch später zahlreiche Staatsgäste in nur zehnminütiger Fahrt vom Flughafen empfing. Neben vielen Weggefährten kam zur Eröffnung am 10. November auch Tochter Dr. Susanne Schmidt mit ihrem Mann aus England angereist. Auch das Buch zur Ausstellung nahm Schmidt erfreut entgegen und schmunzelte bei Bildern, die auch sie gemeinsam mit ihren Eltern zeigen. (now)
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