Ehrung für Norderstedter und Quickborner

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Doris Grote wurde von Innenminister Stefan Studt ausgezeichnet Foto: bf

Auszeichnung mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille für verdiente Bürger

Von Burkhard Fuchs
Norderstedt/Quickborn
Für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement sind drei verdiente Bürger aus Norderstedt und Quickborn jetzt von Innenminister Stefan Studt (SPD) mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille ausgezeichnet worden.
Doris Grote, Ehefrau von Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote, ist seit 1998 Abgeordnete des Segeberger Kreistages. Dort ist die CDU-Politikerin seit 15 Jahren Mitglied des Hauptausschusses. Im Jahre 2013 wählte sie der Kreistag in den Verwaltungsrat der Sparkasse Südholstein. Als Norderstedter Abgeordnete im Kreistag setzt sie sich für den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur des südlichen Kreisgebietes ein, lobte Studt. „Doris Grote verfügt über eine große soziale Kompetenz und ihre sachliche und ausgleichende Wesensart wird fraktionsübergreifend geschätzt.“

Land ehrt jährlich drei Bürger


Klaus-Peter Schroeders kommunalpolitische Karriere begann 1998 als Gemeindevertreter von Bimöhlen. Von 2003 bis 2013 gehörte der FDP-Politiker dem Segeberger Kreistag an. 2008 wurde er in die Norderstedter Stadtvertretung gewählt, wo er die FDP-Fraktion anführt und Mitglied des Hauptausschusses ist. „Dort zeichnet sich Klaus-Peter Schroeder durch umfassende Sachkenntnis aus“, lobte Innenminister Studt. Er kümmert sich politisch um die Belange der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes sowie der Norderstedter Entwicklungsgesellschaft, in dessen Aufsichtsrat er sitzt. Die Quickbornerin Elke Schreiber (71) war 13 Jahre lang Ratsfrau für die SPD in Quickborn und ist seit 2008 SPD-Kreistagsabgeordnete und gehört dem SPD-Kreisvorstand an. In Quickborn leitet sie seit sechs Jahren den Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt, der im Sommer gerade sein 70-jähriges Bestehen gefeiert hat. Er organisiert insbesondere für die älteren Quickborner Spiele- und Kaffeenachmittage, damit diese sich in Gesellschaft unterhalten können. Schreiber zur Auszeichnung: „Ich werte das als Würdigung stellvertretend für alle, die sich ehrenamtlich engagieren.“ „Sie haben da weitergemacht, wo andere längst das Handtuch geworfen hatten“, lobte Studt die vielfältigen Aufgaben der verdienten Ehrenamtler in den Kommunen und Gemeinden. Die Freiherr-vom-Stein-Gedenkmedaille wurde anlässlich des 200. Geburtstages des Reichsfreiherrn Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein am 26. Oktober 1957 gestiftet. Der Minister für Inneres und Bundesangelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein verleiht sie alljährlich an etwa drei Dutzend Bürger.
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