Farbspiele am Langenhorner Marktplatz

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Bezirksamtsleiter Harald Rösler: Die Rampenanlage wird innen nun von beiden Seiten angemalt Foto: nik
Hamburg: Langenhorn Marktplatz |

Bezirksamtsleiter Rösler: Die komplette Tunnel- und Rampenanlage erhält einen Anstrich

Von Nicole Kuchenbecker
Langenhorn
Klare Worte von Bezirksamtsleiter Harald Rösler. Die derzeit in der Bemalung befindlichen Tunnel- und Rampenanlage am Langenhorner Marktplatz wird nun doch komplett in Farbe getaucht – so, wie es die Langenhorner 2015 im Quartierforum entschieden haben (das Wochenblatt berichtete). Fertig ist die malerische Umgestaltung am Langenhorner Marktplatz noch nicht, aber in den Ansätzen kann man erkennen, was sich hier in den kommenden Wochen entwickeln wird. In Anlehnung an das Langenhorn-Mitte-Logo wird die betongraue Rampen- und Tunnelanlage farblich aufgebessert. Im Zuge der Marktplatzsanierung wurde im Quartierforum über die Farbgestaltung am Markt diskutiert.

Grauen Beton aufpolieren

Heraus gekommen war ein Farbenmix, der das triste grau des Betons aufpolieren und vor Graffiti-Schmierereien schützen soll. Doch bei der Umsetzung haperte es bislang: Schlechtes Wetter und die finanziellen Mittel sorgten für schlechte Stimmung im nördlichen Stadtteil. Die Malaktion verzögerte sich und sollte auch nur in weiten Ansätzen umgesetzt werden – wobei die marktplatzzugewandte Seite komplett nach den Bürgerwünschen bemalt werden sollte. Das rief Widerstand auf den Plan. SPD-Bezirkspolitikerin Martina Schenkewitz: „Mich haben bereits viele Bürger angesprochen, warum die Rampenanlage nicht komplett mitbearbeitet werden soll.“

Arbeiten Ende Oktober beendet sein

Bezirksamtsleiter Harald Rösler lenkte nun ein: „Uns kann nicht bei 90 Prozent Umsetzung die Luft ausgehen.“ Bei einem Vor-Ort-Termin sagte der Verwaltungschef zu, dass die komplette Rampenanlage sowie beide Treppenaufgänge am Bahnhofsvorplatz noch in diesem Jahr einen Anstrich erhalten werden. Damit werde das von den Bürgern abgestimmte Konzept nun eins zu eins umgesetzt werden. „Das sind gute Nachrichten“, so Schenkewitz, „dann kann sich die Rampenwand auch wieder richtig sehen lassen.“ Bislang kostet die Farbgestaltung 25.000 Euro; wobei davon 16.000 Euro in den Graffitischutz investiert worden sind. Bis Ende Oktober 2017 soll, wenn das Wetter mitspielt, dann auch der letzte Pinselstrich am Markt getan sein.

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