Gemeinsames Fest: Helfer gesucht

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Symbolisch geben die bisherigen Organisatoren Lothar (2.v.l.) und Adelheid Schäfer (3.v.l.) schon einmal Weihnachtsmänner an die beiden neuen Mitstreiter weiter: Angelika Mißfeldt (l.) und Erika Hüls (r.). Freude bei Pastor Spies (2.v.r.) Foto: Nowatzky

In der Stiftskapelle wird zusammen Weihnachten gefeiert

Von Stefanie Nowatzky
Langenhorn
Weihnachten, das Fest der Vorfreude, steht vielen bevor - sagt Pastor Oliver Spies. Die Antwort der Kirchengemeinden im Hamburger Norden: „Weihnachten in Gesellschaft“. Doch jetzt sucht Spies dringend neue Organisatoren.
Fünf Jahre hatten Adelheid und Lothar Schäfer den Heiligen Abend statt zu Hause unterm eigenen Weihnachtsbaum gemeinsam mit über 50 Menschen in der Kapelle des Schröderstiftes Kiwittsmoor gefeiert. Haben gemeinsam mit ihrem Team Kaffeetafeln vorbereitet, kleine Willkommensgeschenke gebastelt, sich Gedanken über Weihnachtslieder gemacht und vor allem eines vorbereitet: Ein offenes Ohr für die Menschen, die an diesem Abend zur gemeinsamen Weihnacht kommen. Die Besucher hätten oft neben der gemeinsamen weihnachtlichen Stimmung auch ein offenes Ohr für ihre Geschichten, für ihre Sorgen gebraucht. Und das Gefühl, willkommen zu sein. Jetzt wollen die beiden den Staffelstab weitergeben und Pastor Spies als zuständiger Stiftspastor hat auch schon zwei Menschen gefunden, die weitermachen möchten. Angelika Mißfeldt und Erika Hüls lassen sich von den bisherigen Organisatoren erzählen, wie es bisher war, wenn Heiligabend die Kapelle zum Treffpunkt wurde.

Acht Organisatoren


Mit den Schaefers waren es bisher acht Organisatoren. Sie hatten die gemeinsame Aktion der Langenhorner Gemeinden stets nachmittags mit einer Kaffeetafel begonnen. Wer kommen möchte, meldet sich im Kirchenbüro an, so können Stollen und Kaffee geplant werden. Nach der Weihnachtsandacht gab es bisher ein im Norden ganz traditionelles Weihnachtsessen: Würstchen mit Kartoffelsalat. Wenn sich genügend Helfer finden, möchten auch die beiden neuen Organisatorinnen das so beibehalten. Lothar Schäfer: „Wenn am Ende alle mit einem weihnachtlichen Gefühl gingen, hatten wir immer das Gefühl, etwas sinnvolles und Gutes geschafft zu haben.“
Oft bringen die Besucher Gedichte oder Lieder mit, so wie viele es von gemeinsamen Familienweihnachten kennen. Deshalb sollten neue Helfer vor allem eines mitbringen: Freude, sich an diesem besonderen Tag mit einzubringen. Kreativität, Organisation, Musikalität - alles wird gebraucht. Und vor allem die Bereitschaft, den Heiligabend etwas anders zu verbringen. „Weihnachten in Gesellschaft ist die Möglichkeit, egal aus welchen Umständen heraus, an diesem für manche schwierigen Tag teilzunehmen“, so Spies.

Interessenten melden sich bei Pastor Spies unter 040 527 05 61 für den Kennlernabend am 10. November um 18.30 Uhr
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