ISUF muss Jugendkeller in Langenhorn renovieren

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Georg Abschlag zeigt den renovierungsbedürftigen Fußboden im Jugendkeller Foto: oj
Hamburg: Holitzberg 288 |

Am Holitzberg macht sich der Zahn der Zeit bemerkbar

Langenhorn Am Jugendkeller, der im Hochhaus am Holitzberg 288 untergebracht ist, nagt der Zahn der Zeit. 30 Jahre gibt es das Jugendzentrum bereits und der Besucher kann schon den Eindruck erhalten, genau mit diesem Interieur hat damals alles begonnen. Doch Finanzen für die offene Kinder- und Jugendarbeit sind in Hamburg knapp, freie Träger haben es in der Regel recht schwer, entsprechende Gelder zu generieren. Die Arbeit, die geleistet wird, kann allerdings nicht hoch genug eingeschätzt und gewürdigt werden. Auch deshalb sehen die Räume des Kellers so aus, wie sie aussehen. Sie weisen eindeutige Gebrauchsspuren von Jugendlichen auf. „Man kann nicht immer auf alles achten, doch im Grunde geht es hier ‚gesittet‘ zu“, sagt Georg Abschlag, Projektleiter der Initiative Spielplätze und Freizeit Langenhorn und Heidberg (ISUF). Und dennoch: So manche Deckenplatte ist defekt, der Fußboden muss dringend erneuert werden.

Geld vom Bezirk


Deshalb kommt die Zuwendung vom Haushaltsausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord in Höhe von 5.760 Euro gerade recht. „Dieses Geld ist für die Erneuerung des Fußbodenbelags gedacht. Außerdem werden wir auch noch die Decke renovieren“, erläutert Georg Abschlag. Weil die Kosten für Reparaturarbeiten weitaus höher ausfallen, musste ein Sponsor gefunden werden, der diesen Teil übernimmt. Bekannt ist das ISUF neben seinem Jugendkeller vor allem mit seinem Bauspielplatz am Tweeltenmoor 11. Hier wird den Kindern und Jugendlichen eine große Vielfalt von Freizeitmöglichkeiten geboten. In der tiergestützten Pädagogik lernen die Besucher den verantwortungsvollen Umgang mit den Zwei- und Vierbeinern kennen. Auf dem Außengelände kann unter Kontrolle Feuer entfacht, Hütten gebaut oder nach Herzenslust geklettert werden. Im „Bauihaus“ kann gespielt, gewerkelt oder einfach nur miteinander erzählt werden. Regelmäßig wird auch gekocht, zum Pony- oder Eselreiten eingeladen oder werden Ausflüge organisiert. Georg Abschlag möchte diese Arbeit nicht mehr missen. „Eigentlich wollte ich nur ein Jahr bleiben, jetzt bin ich fast 25 Jahre hier“, sagt der 55-Jährige. Der ISUF-Verein kann in diesem Jahr auf sein 45-jähriges Bestehen zurück blicken und wird dies am 9. September von 13 bis 17 Uhr auf dem Bauspielplatz und im Jugendkeller entsprechend feiern. (oj)

Weitere Infos: Verein Initiative Spielplätze und Freizeit Langenhorn-Heidberg e.V.
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