Kinder von Suchtkranken sprechen Probleme an

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Die Leiterin des Kurses Astrid Mehrer Foto: aj

Projekt „Kleine Riesen“ soll betroffene Kinder und Jugendliche unterstützen

Norderstedt Kinder aus suchtbelasteten Familien sind die größte bekannte Risikogruppe für die eigene Suchterkrankung. „Kleine Riesen“ ist ein Projekt, das mit einer besonderen Sensibilisierung auf die Problematik von betroffenen Kindern und Jugendlichen eingeht. Astrid Mehrer von der Sucht- und Drogenberatungsstelle hat das Projekt in Norderstedt aufgebaut. „Als Projektleiterin bin ich für die Gruppen - und Einzelgespräche sowie für die Familiendialoge zuständig“, sagt sie. Ziel ist es, Kindern beim Aufbau eines angemessenem Sozial- und Leistungsverhaltens hilfreich zur Seite zu stehen. Vorab können in vertraulich geführten Einzelgesprächen Alltagsproblematiken angesprochen werden mit dem Ziel einen sicheren Rahmen aufzubauen. In der zweiten Phase tritt das Gruppenangebot gezielt an die Öffentlichkeit heran um Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, Unterstützungsbedarf aufzuzeigen und Problematiken realistisch zu schildern. „Kinder sollen die Gruppe als heilsame Gemeinschaft erleben und verstehen, dass es ein Regelwerk gibt, das nicht gegen sie ist, sondern zu ihrem eigenen Schutz aufgestellt wird“, sagt Astrid Mehrer. (aj)

Weiterführende Informationen: ATS Norderstedt, Telefon 040/5 23 32 22 oder sucht.nor@ats-sh.de erhältlich
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