Lernen fürs Leben

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Der natürliche Drang der Kinder, ihre Umgebung ausgiebig zu erforschen, wird von Susanne Zink (l.) mit dem Projekt „Weltwissen für Vorschulkinder“ gefördert Foto: aj

Projekt im Kinderhaus Quickelbü

Quickborn Im Kinderhaus Quickelbü wird jedes Kind in seiner Individualität geschätzt. Die Förderung zu mehr Selbstsicherheit ist dem Kinderhaus ein wichtiges Anliegen. Zur pädagogisch wertvollen Arbeit gehört auch Projektarbeit. Das Projekt „Weltwissen für Vorschulkinder“ des Johanniter-Kinderhauses Quickelbü richtet sich an Kindergartenkinder im Vorschulalter, die sich im letzten Kindergartenjahr befinden. Susanne Zink, die innerhalb des Hauses als Kinderhausleiterin fungiert, ist die Urheberin der Konzeption. „Ich habe das Konzept Weltwissen vor zehn Jahren geschrieben. Die Johanniter haben als Träger des Kinderhauses meiner damaligen Initiative zugestimmt“, freut sich die Leiterin.

Lieblingsthemen


Im Projektraum können die Kinder nach ihren eigenen Vorlieben die Themengestaltung selbst bestimmen. Der Forschungsdrang ergibt sich zumeist aus den naturwissenschaftlichen Fragestellungen des Nachwuchses. „Oft kommen Kinder schon mit vordefinierten Fragen ins Projekt“, erläutert Zink. Die Lieblingsthemen der Kinder seien Feuer, der eigene Körper, Tiere oder die Steinzeit. In kleinen Projektgruppen können Kinder ihren Wissensdurst durch selbst durchgeführte Experimente oder im Rahmen von Ausflügen etwa zum Tierarzt, ins Museum oder in die Bibliothek stillen. Auf ihren Forschungswegen werden die Mädchen und Jungen von zwei Erzieherinnen begleitet. „Mir ist es wichtig, dass Kinder eigenständig Lösungswege für ihre Fragen finden”, erklärt Susanne Zink. Und weiter: „In der pädagogischen Projektarbeit lernen Jungen und Mädchen das angestrebte Ziel mit Ausdauer und Geduld zu erreichen.“ Sie lernen, dass es wichtig ist, Fragen zu stellen oder gemeinsam abzustimmen, weiß die Leiterin. „Das Weltwissen-Projekt ist eine gesonderte Gruppe die aus maximal zwölf Kindern besteht. Eine wichtige Aufgabe ist die Integration von Kindern mit Behinderung. Sie werden gemeinsam mit nichtbehinderten Kindern in der Projektgruppe erzogen. Das Kinderhaus Quickelbü orientiert sich an den Fähigkeiten und Bedürfnissen aller Kinder. Wir arbeiten integrativ und haben auch Kinder mit erhöhtem Förderbedarf in der Gruppe“, erklärt Zink. Eltern, die ihre Kinder am Projekt anmelden wollen, müssen einen Kostenbeitrag von 20 Euro pro Monat zahlen. „Die staatlichen Grundschulen sind begeistert von dem Projekt, weil Kinder sozial gestärkt in die Schule kommen“, freut sich Zink. Die Treffen finden im wöchentlichen Rhythmus jeweils montags, mittwochs und freitags von 8.45 bis 11.45 Uhr statt. (aj)

Weitere Infos unter Telefon 04106/20 65 41 30
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