Lokal-Kreative gesucht

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2015 wurde das Projekt „Klassentausch“ des Fundus Theaters ausgezeichnet Foto: jolarsson.com

„Stadtteilkulturpreis“ ist mit 10.000 Euro dotiert. Bis 1. Februar bewerben

Hamburg Das Bürgerhaus Wilhelmsburg hat ihn schon bekommen, das Fundus Theater aus Eilbek ebenfalls. Im kommenden Jahr wird der Hamburger Stadtteilkulturpreis erneut vergeben. Jetzt hat die Bewerbungsphase begonnen, wie die Kulturbehörde mitteilte. Seit 2002 werden lokale Initiativen für ihre besonders inspirierenden, verbindenen Ideen ausgezeichnet. 2014 wurde das Konzept der Preisvergabe überarbeitet.
Bis zum 1. Februar 2016 haben die Macher von Kulturprojekten, Kurs- oder Veranstaltungsprogrammen, Festivals oder besonderen Formaten Zeit, sich um den mit 10.000 Euro dotierten Preis zu bewerben. Das Bewerbungsformular und Informationen zu Qualitätskriterien sind voraussichtlich ab dieser Woche im Internet unter www.stadtteilkulturpreis.de zu finden. Preisstifter und Unterstützer sind die Hamburgische Kulturstiftung, die Gabriele Fink Stiftung, die Patriotische Gesellschaft von 1765 und die Kulturbehörde Hamburg. Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. fördert die Umsetzung. In der Jury sitzen die Beraterin für Kulturmanagement Gesa Birnkraut, Anette Stiekele vom Hamburger Abendblatt und ein weiterer Experte für Soziokultur, der noch bestimmt wird.
Simpel und gleichzeitig wirksam zeigte sich das prämierte Projekt Klassentausch: Im Oktober 2014 hatten eine Klasse der Grundschule Ahrensburger Weg in Volksdorf und eine Klasse der Grundschule Appelhoff in Steilshoop einen Tag lang die Plätze getauscht. Sie durchlebten – betreut vom Team des Forschungstheaters – jeweils den Alltag der anderen Klasse in deren Schule und deren Stadtteil. Das Bürgerhaus Wilhelmsburg wurde für sein Projekt „48 h“ ausgezeichnet: Das Stadtteilmusikfest gilt als vorbildlich, weil es nicht „von oben organisiert“, sondern als lokale Plattform. (wb)

Weitere Infos: Hamburger Stadtteilkulturpreis
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